Schulprojekt beleuchtet Bergisch Gladbachs Pionierrolle bei europäischen Städtepartnerschaften
Schulprojekt beleuchtet Bergisch Gladbachs Pionierrolle bei europäischen Städtepartnerschaften
Lokale Schule feiert historischen Meilenstein mit Blick auf die Anfänge der europäischen Versöhnung
Das Herkenrath-Gymnasium begeht ein geschichtsträchtiges Jubiläum, indem es die frühen Jahre der europäischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg aufarbeitet. Die Schule hat ein Projekt ins Leben gerufen, das die ersten Städtepartnerschaften Bergisch Gladbachs untersucht – Abkommen, die in den Nachkriegsjahren geschlossen wurden und das Vertrauen über Grenzen hinweg wiederaufbauten. Die Initiative fällt mit dem 70. Jahrestag dieser Vereinbarungen zusammen, die damals als Symbole der Versöhnung galten.
Am 14. Juli 1956 setzte Bergisch Gladbach ein bedeutendes Zeichen für die Einheit nach dem Krieg, als die Stadt Partnerschaftsverträge mit drei europäischen Gemeinden unterzeichnete. Die Verbindungen zu Bourgoin-Jallieu in Frankreich, Luton in England und Velsen in den Niederlanden wurden zu Symbolen der Aussöhnung zwischen ehemaligen Kriegsgegnern. Solche Partnerschaften waren zu dieser Zeit noch selten, erwiesen sich aber als entscheidend, um Freundschaft zwischen einst verfeindeten Nationen zu fördern.
Ziel des Schulprojekts ist es, Schülerinnen und Schülern einen direkten Zugang zu diesem Kapitel der Geschichte zu ermöglichen. Die Organisatoren suchen nach Zeitzeugen, die persönliche Erinnerungen, Fotos oder Briefe aus den 1950er- und 1960er-Jahren teilen können. Auch Angehörige von Personen, die an frühen Austauschprogrammen oder Besuchen beteiligt waren, sind aufgerufen, sich zu melden.
Jana Lülf vom Bürgermeisteramt Bergisch Gladbach koordiniert die Beiträge. Das Partnerschaftsbüro der Stadt hat seine Türen für alle geöffnet, die Erinnerungen oder Materialien zu den Städtepartnerschaften besitzen. Ihr Anliegen ist es, diese Berichte zu bewahren, bevor sie in Vergessenheit geraten.
Obwohl die genaue Zahl der weltweiten Partnerschaften deutscher Städte unklar bleibt, nehmen die Abkommen Bergisch Gladbachs eine besondere Stellung ein. Sie gehörten zu den ersten, die nach dem Krieg Grenzen überwandten und damit ein Vorbild für die europäische Zusammenarbeit schufen.
Das Projekt wird die Anfänge der internationalen Verbindungen Bergisch Gladbachs durch persönliche Zeugnisse und Archivmaterialien dokumentieren. Durch die Sammlung dieser Geschichten möchte die Schule ein bleibendes Zeugnis dafür schaffen, wie lokale Kontakte die Nachkriegserholung Europas mitgeprägt haben. Wer entsprechende Erinnerungen oder Gegenstände besitzt, kann sich an Jana Lülf wenden, um mitzuwirken.
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