Kreis Herford investiert Millionen in moderne Berufskollegs für bessere Fachkräfteausbildung
Kreis Herford investiert Millionen in moderne Berufskollegs für bessere Fachkräfteausbildung
Berufskollegs im Kreis Herford erhalten Millionenförderung
Die Berufskollegs im Kreis Herford stehen vor einem deutlichen finanziellen Schub: Bund und Land Nordrhein-Westfalen stellen über drei Jahre hinweg 1,8 Millionen Euro für die Modernisierung der Ausbildungseinrichtungen bereit. Davon profitieren direkt zwei zentrale Bildungsstätten – das August-Griese-Berufskolleg (AGB) in Löhne und das Wilhelm-Normann-Berufskolleg (WNB) in Herford.
Die Mittel fließen vor allem in die Aufrüstung von Werkstätten und Geräten, um Schülerinnen und Schüler besser auf handwerkliche und technische Berufe vorzubereiten. Der Kreis Herford, der fünf Berufskollegs mit rund 3.500 Schülerinnen und Schülern trägt, steuert zusätzlich zehn Prozent zu dem Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro bei.
Die Investition ist Teil des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms, das die berufliche Ausbildung stärken und den Fachkräftenachwuchs sichern soll. Beide Schulen erhalten spezialisierte Ausstattung, die auf ihre jeweiligen Schwerpunkte zugeschnitten ist.
Das AGB, das sich auf Elektrotechnik, Kraftfahrzeugtechnik, IT sowie Maschinenbau konzentriert, wird mit modernster Technik ausgerüstet – darunter 3D-Drucker, ein 3D-Profilometer, ein Spritzgusswerkzeug, eine CNC-Drehmaschine und Augmented-Reality-Software für Getriebetechnik. Ziel ist es, die Ausbildung an aktuelle Branchenstandards anzupassen.
Auch das WNB, das sich auf Landwirtschaft, Bautechnik und verwandte Bereiche spezialisiert hat, erhält neue Geräte: industrielle Nähmaschinen, eine Frästischanlage, eine handgeführte CNC-Fräse und einen Breitbandschleifer. Damit erweitern sich die praktischen Ausbildungsmöglichkeiten für Schüler in technischen und handwerklichen Disziplinen.
Die Förderung entlastet den Haushalt des Kreises und ermöglicht gleichzeitig die Anschaffung dringend benötigter Ressourcen. Parallel dazu wird der Campus des AGB schrittweise saniert – die Arbeiten sollen bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Der Unterricht läuft während der Bauphase ohne Unterbrechung weiter.
Der Kreis Herford betreibt selbst keine Berufsschulen, da diese in der Regel in Trägerhand von Land oder Kommunen liegen. Dennoch spielen Einrichtungen wie die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Herford und Detmold eine centrale Rolle in der dualen Berufsausbildung Ostwestfalens. Sie bieten Ausbildungsgänge in kaufmännischen, technischen und gesundheitsbezogenen Berufen an und sind damit wichtige regionale Bildungsträger.
Die zwei Millionen Euro fließen in die Modernisierung der Werkstätten von AGB und WNB, sodass Auszubildende mit zeitgemäßer Technik arbeiten können. Die Förderung stärkt langfristig die Fachkräfteentwicklung im Kreis Herford, indem sie die berufliche Bildung aufwertet.
Während der Kreis zehn Prozent der Kosten übernimmt, stammen die verbleibenden 1,8 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Sie finanzieren neue Maschinen, Software und Infrastruktur. Das Projekt unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, die berufliche Ausbildung an die sich wandelnden Anforderungen der Wirtschaft anzupassen.
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