28 April 2026, 04:04

Willich streicht Deutschlandticket – junge Menschen verlieren ihre Freiheit

Eine Gruppe von Menschen, die eine Straße entlanggehen und ein Transparent halten, mit Autos auf der rechten Seite, einem Fahrrad auf der linken Seite und Gebäuden, Bäumen und einem Schild im Hintergrund.

Willich streicht Deutschlandticket – junge Menschen verlieren ihre Freiheit

Die geplante Abschaffung des Deutschlandtickets in Willich hat Sorgen über die Auswirkungen auf junge Menschen ausgelöst. Lukas Maaßen, Vorsitzender der SPD-Fraktion, warnt, dass die Streichung des Tickets die Mobilität und gesellschaftlichen Chancen von Schülerinnen und Schülern einschränken würde. Derzeit profitieren berechtigte Jugendliche in der Stadt von dem bundesweiten Fahrschein, der ihnen deutlich mehr Möglichkeiten bietet als die lokale Alternative.

Im Rahmen des bisherigen Systems nutzen Schüler in Willich das Deutschlandticket für flexible Fahrten – nicht nur auf Schulwegen, sondern auch für Besuche bei Freunden, Freizeitaktivitäten oder selbstständige Ausflüge. Die SPD betont, dass das Ticket zudem die finanzielle Belastung von Familien verringert, indem es die Abhängigkeit vom Auto reduziert.

Ab dem nächsten Jahr sollen die Mittel stattdessen in das SchokoTicket fließen, das lediglich das Netz des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) abdeckt. Maaßen argumentiert, dass dieser Wechsel die 25-Millionen-Euro-Haushaltslücke der Stadt nicht schließen werde. Stattdessen werde eine wichtige Unterstützung gestrichen, die den Alltag junger Menschen direkt beeinflusst.

Die Partei unterstreicht, dass Mobilität weit mehr bedeutet als nur den Schultransport. Sie ermöglicht soziale Kontakte und persönliche Freiheit – Aspekte, die das SchokoTicket mit seinem begrenzten Geltungsbereich nicht abdecken kann.

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Der Umstieg auf das SchokoTicket wird die Reiseoptionen für Willicher Schülerinnen und Schüler deutlich einschränken. Familien könnten höhere Kosten tragen, und junge Menschen verlieren möglicherweise den Zugang zu Zielen außerhalb des VRR-Gebiets. Die SPD hält den Schritt für ungeeignet, die Haushaltskrise zu lösen, während er gleichzeitig neue Hürden für die Mobilität von Jugendlichen schafft.

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