Polizei Mönchengladbach setzt auf Kinder als Verkehrskontrolleure in Schulzonen
Philipp KrügerPolizei Mönchengladbach setzt auf Kinder als Verkehrskontrolleure in Schulzonen
Mönchengladbacher Polizei führt einwöchige Verkehrssicherheitsaktion an Schulen und Kitas durch
In einer kürzlich durchgeführten einwöchigen Verkehrssicherheitskampagne hat die Polizei Mönchengladbach gemeinsam mit Schulen und Kindertagesstätten die Aufmerksamkeit auf rücksichtsvolles Fahren in der Nähe von Bildungseinrichtungen gelenkt. Vom 11. bis 18. Juni arbeiteten Beamte Hand in Hand mit Kindern, um die Geschwindigkeiten von Autofahrern zu überwachen. Ziel der Aktion war es, ein sicheres Umfeld für junge Fußgänger und Radfahrer zu fördern.
Die unter dem Motto "Dankesnote und Verwarnung" stehende Initiative sah vor, dass Schülerinnen und Schüler lokaler Schulen gemeinsam mit Verkehrspolizisten im Einsatz waren. Die Kinder halfen dabei, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen in der Nähe ihrer Schulen zu kontrollieren. Wer sich an die Vorgaben hielt, erhielt eine handgeschriebene Dankeskarte. Leichte Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden mit einer mündlichen Verwarnung und einem kurzen Gespräch mit den Beamten geahndet.
Am 13. Juni überprüften Viertklässler der Günhovener Grundschule insgesamt 163 Fahrzeuge. Davon fuhren 112 Autofahrer vorbildlich und erhielten eine Dankeskarte, während 46 eine Verwarnung ausgesprochen bekamen. Einen Tag später kontrollierten Zweitklässler der KGS Bell 122 Fahrzeuge – 104 Fahrer wurden für ihr vorbildliches Verhalten belohnt, 18 erhielten eine Ermahnung. An der Katholischen Grundschule Untereicken beobachteten Kinder am 17. Juni 96 Autos: 87 Mal gab es ein Lob, neunmal eine Verwarnung.
Die Polizei betonte die besondere Vorsicht, die im Umfeld von Schulen und Kitas erforderlich ist. Die Kampagne unterstrich, dass jeder Verkehrsteilnehmer eine Verantwortung trägt, die Straßen für Kinder sicherer zu gestalten.
Zum Abschluss bedankte sich die Polizei bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Die Behörden hoffen, dass die Aktion nachhaltige Wirkung zeigt und das Fahrverhalten in Schulzonen langfristig verbessert. Im Fokus bleibt weiterhin die Risikominderung für junge Fußgänger in der Nähe von Bildungseinrichtungen.






