31 March 2026, 14:07

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Rad- und Fußverkehrskonzepte

Eine Gruppe von Menschen, die auf Fahrrädern eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin, Deutschland, entlangfahren, mit einer Bushaltestelle auf der rechten Seite und einer Flagge auf einem nahegelegenen Gebäude.

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Rad- und Fußverkehrskonzepte

Solingen ist offiziell der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) beigetreten. Der Beschluss fiel nach einer einstimmigen Abstimmung eines 14-köpfigen Gremiums am Freitag, dem 26. September. Mit diesem Schritt erhält die Stadt Zugang zu Landesfördermitteln, Fachberatung und Vernetzungsmöglichkeiten für lokale Mobilitätsprojekte.

Das Gremium prüfte Solingens Bewerbung, die auch die Mobilitätsstrategie der Stadt umfasste. Dabei wurden das besondere hügelige Gelände, die Bemühungen zur Förderung des Radverkehrs, die Rolle der Oberleitungsbusse sowie Bildungsprogramme zum Radfahren hervorgehoben. Zwei bestehende Projekte – die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1 – wurden als herausragende Beispiele für lokale Mobilitätslösungen genannt.

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Besonders gelobt wurden Solingens systematischer Ansatz zur Verkehrssicherheit und die interne Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung. Zudem bezeichnete das Gremium die Stadt als "Wanderparadies" und würdigte ihre fußgängerfreundlichen Initiativen. Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens gab das Gremium Empfehlungen zur weiteren Verbesserung von Gehwegen, Ampelschaltungen und Verkehrszeichen.

Die AGFS NRW wurde 1993 von 13 Städten gegründet und zählt heute 118 Mitglieder, darunter Wuppertal, Langenfeld und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Vor Solingens Beitritt im Jahr 2024 gehörten dem Verband 21 Kommunen an. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern und gleichzeitig lokale Verkehrsnetze in der Region zu stärken.

Mit der neuen Mitgliedschaft erhält Solingen Zugang zu Landesfördergeldern, kostenlosen Beratungsleistungen und Wissensplattformen. Der Beitritt zur AGFS NRW soll die laufenden Bemühungen der Stadt im Bereich der Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur weiter stärken. Die Empfehlungen des Gremiums werden künftige Verbesserungen im Verkehrsmanagement und in der Mobilitätsplanung leiten.

Quelle