28 April 2026, 12:16

Polizei und Kinder setzen gemeinsam auf Verkehrssicherheit in NRW

Ein von einem Metallzaun umgebener Kinderspielplatz mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus mit Dach, Pflanzen, Bäumen und einer bewölkten Himmel.

Polizei und Kinder setzen gemeinsam auf Verkehrssicherheit in NRW

Polizei in Nordrhein-Westfalen führt im Juni 2025 zwei Verkehrssicherheitsaktionen durch

Mitte Juni 2025 führte die Polizei in Nordrhein-Westfalen zwei separate Aktionen zur Verkehrssicherheit durch. An den Einsätzen beteiligten sich sowohl Beamte als auch Kinder aus der Region, um für sichereres Fahrverhalten zu werben. Während sich eine Aktion auf Geschwindigkeitskontrollen konzentrierte, stand bei der anderen die Überprüfung von Kindersitzen und der Anschnallgurt-Nutzung im Mittelpunkt.

Am 16. Juni 2025 arbeiteten Beamte und Kinder der Kita Bullerbü im Ennepe-Ruhr-Kreis gemeinsam an einer Geschwindigkeitskontrolle. Mit Lasermessgeräten überwachten sie zwischen 7:30 und 9:30 Uhr den Verkehr. Kinder überreichten Autofahrern, die sich an das Tempolimit von 30 km/h hielten, lächelnde Gesichter als Belohnung, während Raser freundliche Erinnerungen an die Regeln erhielten.

Zwei Tage später, am 18. Juni, besuchte die Polizei die Kita Blauer Planet in Gevelsberg. Dort wurden rund 25 Fahrzeuge auf die korrekte Nutzung von Rückhaltesystemen und Sicherheitsgurten für Kinder überprüft. Die Kontrollen zeigten, dass viele Kinder entweder falsch gesichert waren oder in nicht altersgerechten Kindersitzen saßen.

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Im Rahmen der Aktion gab es zudem eine Auffrischung zum Bordsteintraining sowie Gespräche über die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Insgesamt nahmen 16 Kinder teil, aufgeteilt in zwei Gruppen, die fast 30 Fahrzeuge kontrollierten. Im Vordergrund stand dabei die Aufklärung – nicht die Ahndung von Verstößen. Die Beamten lobten vorbildliche Fahrer und wiesen Regelbrecher behutsam auf ihre Fehler hin.

Die Einsätze waren Teil einer landesweiten Verkehrssicherheitskampagne in Nordrhein-Westfalen.

Die Aktionen machten auf häufige Probleme mit Kindersitzen und überhöhte Geschwindigkeit in Schulnähe aufmerksam. Durch die Zusammenarbeit von Polizei und Kindern sollte das Bewusstsein für sicheres Fahren gestärkt werden – ganz ohne Bußgelder. Ziel war es, durch direkten Austausch mit Eltern und Autofahrern nachhaltig zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen.

Quelle