Mönchengladbach hält Energieverbrauch stabil – doch Heizölkosten steigen deutlich an
Jonas SchmittMönchengladbach hält Energieverbrauch stabil – doch Heizölkosten steigen deutlich an
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt stabilen Verbrauch in städtischen Gebäuden für 2024
Der jüngste Energiebericht der Stadt Mönchengladbach offenbart, dass der Energieverbrauch in kommunalen Gebäuden im Jahr 2024 weitgehend konstant blieb. Während der Strom- und Erdgasbedarf nahezu unverändert blieb, stieg die Nachfrage nach Heizöl. Gleichzeitig hat die Stadt neue Energiesparpläne für Schulen und öffentliche Einrichtungen vorgestellt, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen.
Im Jahr 2024 verbrauchten die städtischen Gebäude in Mönchengladbach insgesamt 13,32 Millionen Kilowattstunden Strom – fast identisch mit dem Vorjahreswert. Schulen waren mit 49 Prozent des Gesamtstromverbrauchs die größten Verbraucher. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden stabil, doch der Heizölverbrauch kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden.
Die Energiekosten der Stadt stiegen auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zu 2023. Dieser deutliche Preissprung ist trotz stabilen Verbrauchs auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen. Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude belief sich auf 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente.
Um Kosten und Emissionen zu senken, modernisierte die Stadt die Beleuchtungssysteme für 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch eine Bundesförderung für Klimaschutz gedeckt wurde. Weitere Maßnahmen umfassen ein verbessertes Energiemonitoring und die Automatisierung von Gebäuden, die von einem erweiterten technischen Team der Stadt vorangetrieben werden.
Für die kommenden Jahre sind weitere Projekte geplant: Zwischen 2026 und 2028 sollen zwölf Schulen neue Heizungsanlagen oder Wärmepumpen erhalten, wie im Förderplan von März 2026 festgelegt. Zudem sind unter anderem Solaranlagen vorgesehen, um den langfristigen Energiebedarf zu reduzieren.
Der Energiebericht der Stadt zeigt sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte auf. Zwar blieb der Verbrauch stabil, doch der erhöhte Heizölbedarf und die gestiegenen Kosten deuten auf anhaltenden Druck hin. Die geplanten Schulsanierungen und das erweiterte Monitoring zielen darauf ab, die Emissionen zu verringern und die Ausgaben in den nächsten Jahren zu senken.






