28 April 2026, 08:08

Hauptzollamt Bielefeld erwirtschaftet Rekordsumme von 17,2 Milliarden Euro für den Staat

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf Seiten, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen unten.

Hauptzollamt Bielefeld erwirtschaftet Rekordsumme von 17,2 Milliarden Euro für den Staat

Hauptzollamt Bielefeld verzeichnet Rekordbeitrag zu den Staatseinnahmen 2024

Das Hauptzollamt Bielefeld (HZA Bielefeld) hat für das Jahr 2024 einen Rekordbeitrag zu den staatlichen Einnahmen gemeldet. Die Behörde erwirtschaftete über 17,2 Milliarden Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 16,5 Milliarden Euro des Vorjahres. Dieser Betrag entspricht nahezu vier Prozent der gesamten Bundeseinnahmen.

Neben den finanziellen Erträgen führten Zollermittlungen zudem zu bedeutenden Beschlagnahmungen illegaler Waren und Drogen. Die Behörden zogen große Mengen unversteuerten Tabaks sowie Rauschgifte ein und gingen verstärkt gegen Schwarzarbeit vor.

Die Einnahmen des HZA Bielefeld stammten vor allem aus Verbrauchsteuern, Kraftfahrzeugsteuern und Einfuhrumsatzsteuer. Allein die Tabaksteuer brachte rund 15,6 Milliarden Euro ein und war damit der größte Einzelposten. Zudem verwaltete die Behörde die Kfz-Steuer für etwa 2,4 Millionen zugelassene Fahrzeuge, was Einnahmen von knapp 347 Millionen Euro einbrachte.

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Im Jahr 2024 beschlagnahmten Zollbeamte erhebliche Mengen illegaler Substanzen: Über 84 Kilogramm Marihuana, mehr als 26 Kilogramm Amphetamine und nahezu 8 Kilogramm Heroin wurden sichergestellt. Hinzu kamen fast 500 Liter unversteuerte Tabakersatzstoffe sowie über 300 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führte in demselben Zeitraum umfangreiche Kontrollen durch. Prüfer untersuchten 891 Arbeitgeber und überprüften die Unterlagen von 16.459 Beschäftigten. Dabei leiteten sie 3.635 Strafverfahren und 2.290 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die FKS deckte finanzielle Schäden in Höhe von rund 23 Millionen Euro auf und verhängte Bußgelder von knapp 1,9 Millionen Euro.

Die Aktivitäten des HZA Bielefeld stärkten 2024 sowohl die Einnahmenerzielung als auch die Strafverfolgung. Die Behörde trug maßgeblich dazu bei, fast vier Prozent des Bundeshaushalts zu sichern, während sie gleichzeitig Steuerhinterziehung und illegalen Handel bekämpfte. Durch die Beschlagnahmung von Drogen und unversteuerten Waren wurde zudem die Einhaltung finanzieller und zollrechtlicher Vorschriften weiter gestärkt.

Quelle