31 March 2026, 06:05

Hamm warnt vor Finanzierungslücken in der Migrationsberatung für junge Menschen

Ein Plakat mit einer Karte der USA, die verschiedene Arten der Bevölkerungswanderung zeigt, mit begleitendem Text.

Hamm warnt vor Finanzierungslücken in der Migrationsberatung für junge Menschen

Bundesweiter Aktionstag zur Migrationsberatung: In Hamm wird auf Finanzierungslücken hingewiesen

Am 1. Oktober fand ein bundesweiter Aktionstag zur Migrationsberatung statt, der in Hamm besonders die Herausforderungen bei der Finanzierung in den Fokus rückte. Lokale Organisationen trafen sich im DRK-Heim in Bockum-Hövel, um über die Zukunft der Jugendmigrationsdienste zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die jüngsten Kürzungen bei zentralen Programmen, die junge Menschen an Schulen und Berufskollegs unterstützen.

Veranstaltet wurde die Zusammenkunft vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Anwesend waren Vertreter aus Kommunal- und Bundespolitik, darunter der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD), der zusagte, sich in den Haushaltsverhandlungen für 2026 für eine bessere Finanzierung einzusetzen.

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Während der Veranstaltung berichteten Ratsuchende von ihren persönlichen Erfolgsgeschichten bei der Integration. Diese Schilderungen unterstrichen, wie entscheidend verlässliche Unterstützungsstrukturen sind. Svetlana Dittmar von der AWO betonte, dass gestrichene Angebote – etwa Kommunikationstrainings oder Workshops zur sozialen Kompetenz – unverzichtbar seien, um junge Migrantinnen und Migranten zu erreichen.

Der Aktionstag sollte ein klares Signal an die Politik senden: Die Organisationen forderten stabile Finanzierung und langfristige Planungssicherheit. Ohne diese drohten, so die Warnung, weitere Kürzungen bei essenziellen Migrationsdiensten in Hamm.

Die Diskussionen in Hamm offenbarten die anhaltenden Schwierigkeiten in der Migrationsarbeit aufgrund finanzieller Engpässe. Zwar bleiben konkrete Haushaltsdaten seit 2020 unklar, doch wurde bei der Veranstaltung deutlich: Die Programme für junge Zugewanderte stehen auf dem Spiel. Nun sind Bund und Kommune gefordert, die Finanzierung vor der finalen Beschlussfassung des Haushalts 2026 zu sichern.

Quelle