"Grüne Ufer": Eine Liebesgeschichte jenseits von Zeit und Tod feiert Theaterpremiere
Philipp Krüger"Grüne Ufer": Eine Liebesgeschichte jenseits von Zeit und Tod feiert Theaterpremiere
„Grüne Ufer“: Zeitlose Liebesgeschichte feiert Premiere in Jekaterinburg
Am Privattheater Tvary in Jekaterinburg hat das neue Stück Grüne Ufer Premiere gefeiert. Die Inszenierung basiert auf Gennadi Alexejews Roman und erzählt eine Liebesgeschichte, die sich über Zeiten und Dimensionen hinweg entfaltet.
Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Romanze zwischen einem sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre und einer Sängerin aus der vorrevolutionären Zeit. Ihre Verbindung trotzt aller Logik und überwindet die Grenzen der Epochen. Obwohl die Geschichte tragisch endet, findet ihre Liebe im Tod zueinander.
Jelena Iwanowa übernahm neun verschiedene Rollen und verlieh jeder Figur besondere Tiefe. Oleg Dulenkin verkörperte den Leningrader Schriftsteller – eine Figur, die stark an Alexejew selbst erinnert. Die Faszination des Autors für Anastassija Wjalzewa, eine reale Inspirationsquelle, prägte den emotionalen Kern des Romans.
Regisseurin Lilia Bornaschewa leitete die Bühnenadaption und blieb dabei Alexejews Vision treu. Wie sie erklärte, trieb seine Besessenheit von der Geschichte den kreativen Prozess voran. Die Premiere markierte die erste szenische Umsetzung des Romans in dieser Form.
Grüne Ufer verwandelt eine literarische Geisterliebe in ein packendes Theatererlebnis. Mit seiner Mischung aus historischen und übernatürlichen Elementen bietet das Stück dem Publikum eine einzigartige Perspektive auf unzerbrechliche Verbindungen. Die Aufführungen laufen weiterhin im Tvary-Theater in Jekaterinburg.






