Düsseldorf baut 400 Wohnungen – wo einst Fabriken standen
Düsseldorf treibt ein großes Wohnprojekt an der Mindener Straße voran. Angesichts des drängenden Wohnungsmangels in der Stadt unterstützen nun alle politischen Parteien die Baupläne. Aus einem ehemaligen Industriegebiet entsteht so ein gemischtes Wohn- und Nutzungsviertel.
Das Gelände hinter dem Amts- und Landgericht in der Nähe von Lierenfeld war ursprünglich als Industriezone ausgewiesen. Künftig bleiben jedoch nur noch zehn Prozent der Fläche für gewerbliche Nutzung erhalten. Der Rest wird Wohnraum und Gemeinschaftseinrichtungen weichen.
Vier große Baukomplexe mit bis zu sieben Stockwerken sind geplant. Das Projekt setzt auf eine ausgewogene Aufteilung: Die Hälfte der Wohnungen entsteht in privater Trägerschaft, die andere Hälfte wird öffentlich gefördert. Neben den Wohnungen entstehen eine Kindertagesstätte, ein mehrstöckiges Parkhaus sowie ausgedehnte Grünflächen.
Das Vorhaben ist eine direkte Antwort auf den akuten Wohnungsbedarf in Düsseldorf. Durch die Mischung aus frei finanziertem und gefördertem Wohnraum sowie zusätzlichen Angeboten wie Kinderbetreuung und Grünanlagen soll das Projekt die Lebensqualität steigern. Mit der erwarteten Zustimmung der politischen Gremien kann der Bau bald beginnen.






