Borbet-Werk in Solingen: Proteste gegen drohende Schließung und Jobverluste
Philipp KrügerBorbet-Werk in Solingen: Proteste gegen drohende Schließung und Jobverluste
Die geplante Schließung des Borbet-Werks in Solingen hat Proteste von Beschäftigten und lokalen Politikern ausgelöst. Arbeiter und ihre Familien halten seit Tagen tägliche Mahnwachen ab, um ihre Arbeitsplätze zu retten. Die Stilllegung bedroht Hunderte von Stellen und lässt viele Menschen vor einer ungewissen Zukunft stehen.
Seit mehr als zehn Tagen versammeln sich die Beschäftigten des Werks an der Weyerstraße täglich um 13 Uhr. Mit ihren Protesten wollen sie die Schließung der Fabrik verhindern und ihre Existenzgrundlagen sichern. Auch die Familien der Mitarbeiter beteiligen sich an den Demonstrationen, um ihre Solidarität zu zeigen.
Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn, die beiden Vorsitzenden der Solinger SPD, besuchten die Proteste vor Ort, um ihre Unterstützung auszudrücken. Ackermann kritisierte in einer Ansprache die Entscheidung des Unternehmens als rein profitorientiert. Vischer-Kippenhahn forderte Borbet auf, den Beschluss zurückzunehmen, und betonte die Bedeutung Solingens als Wirtschaftsstandort.
Auch Servet Köksal, Vorsitzender der Wuppertaler SPD, und Dilek Engin, Landtagsabgeordnete aus Wuppertal, reisten zum Werk, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Ihre Anwesenheit unterstreicht die überregionale politische Sorge um den drohenden Arbeitsplatzabbau.
Die Schließung würde Hunderte von Jobs vernichten und das Leben vieler Familien erschüttern. Die Belegschaft setzt ihre täglichen Proteste fort, während lokale Politiker auf eine Überprüfung der Entscheidung drängen. Die Zukunft des Werks bleibt ungewiss – der Druck auf das Unternehmen wächst.






