06 May 2026, 02:55

Abriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?

Großes Gebäude mit Bergen von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Pfählen und Himmel während der Abrissarbeiten.

Abriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?

Abbruch des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim beginnt voraussichtlich Ende April bis Anfang Mai 2025

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Der Rückbau markiert einen wichtigen Schritt für die Neugestaltung des Viertels: Geplant sind ein Neubau sowie ein öffentlicher Platz mit Wasserelementen und Grünflächen.

Die Abrissarbeiten erfolgen etagenweise von oben nach unten. Dabei kommen sowohl Maschinen als auch manuelle Methoden zum Einsatz, um Erschütterungen und Lärm so gering wie möglich zu halten. Noch vorhandene Möbel und Ausstattungsgegenstände im Inneren werden zuvor in einer öffentlichen Versteigerung verkauft.

Gefährliche Stoffe und recycelbare Materialien werden getrennt sortiert und fachgerecht entsorgt. Ein Teil der Bausubstanz – darunter Gitterroste, Bleche, Ziegel, Fenster und Bänke – geht an die RWTH Aachen und wird dort für ein Forschungsprojekt genutzt. Bis Ende September 2025 soll das Gelände vollständig beräumt sein.

Zusätzliche Straßensperrungen sind nicht vorgesehen – die bestehende Sperrung der Luxemburger Straße bleibt jedoch bestehen. Das neue Projekt ist Teil der „Lux Life Achse“ und umfasst einen hochwertig gestalteten Platz für die öffentliche Nutzung.

Die Abbrucharbeiten erfolgen unter strengen Umwelt- und Sicherheitsauflagen. Nach Abschluss entstehen auf dem Gelände moderne Gebäude und eine gestaltete Platzanlage. Anwohner und Unternehmen in der Umgebung wurden zugesichert, dass es während der Bauphase nur zu minimalen Beeinträchtigungen kommt.

Quelle