30 Jahre PSU der Polizei NRW: Pionierarbeit für traumatisierte Einsatzkräfte
Philipp Krüger30 Jahre PSU der Polizei NRW: Pionierarbeit für traumatisierte Einsatzkräfte
30 Jahre Psychosoziale Unterstützungseinheit der Polizei NRW – ein Vorreiter in Deutschland
Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat das 30-jährige Bestehen ihrer Psychosozialen Unterstützungseinheit (PSU) gefeiert – des ersten Teams dieser Art in Deutschland. Die Einheit, die Beamten nach traumatischen Einsätzen zur Seite steht, ist bis heute eine unverzichtbare Anlaufstelle für Einsatzkräfte. Innenminister Herbert Reul würdigte bei einer Festveranstaltung das langjährige Engagement des Teams.
Die PSU wurde 1994 gegründet, um Polizeibeamten nach belastenden Erlebnissen gezielte Hilfe anzubieten. Allein im vergangenen Jahr wurde das Team 130-mal alarmiert – etwa nach schweren Unfällen, Schussvorfällen oder Suiziden. Rund um die Uhr steht es bereit, um Betroffenen sofort Unterstützung zu bieten.
Aktuell besteht die Einheit aus 13 Polizeibeamten und fünf Polizeiärzten, die nach dem SbE/CISM-Standard ausgebildet sind. Darunter sind auch drei Mitglieder aus dem Märkischen Kreis: Polizeidirektorin Nicole Pletha, Kriminaldirektor Stefan Winkler und Polizeioberrat Guido Bloch. Ihr Fachwissen ist entscheidend für die psychische Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Region.
Das Innenministerium betont die zentrale Rolle der PSU für die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Beamten. Weitere Informationen zur Arbeit des Teams finden sich in der offiziellen Pressemitteilung unter polizei.nrw/presse/seit-30-jahren-in-guten-haenden-minister-reul-ehrt-das-psychosoziale-unterstuetzungsteam-der-polizei-nordrhein-westfalen.
Die PSU setzt weiterhin Maßstäbe für die psychologische Betreuung im Polizeidienst. Mit drei Jahrzehnten Erfahrung bleibt sie eine wichtige Stütze für Beamte in Extremsituationen. Dank der 24/7-Erreichbarkeit und spezialisierter Schulungen ist Hilfe stets in Reichweite.






