02 May 2026, 12:06

Zoll stoppt Niederländer mit 34 Packungen Potenzmitteln am Düsseldorfer Flughafen

Plakat zeigt, dass Amerikaner zwei bis drei Mal mehr für dieselben Medikamente gezahlt haben als andere Länder, mit Flaschen und einer Spritze.

Zoll stoppt Niederländer mit 34 Packungen Potenzmitteln am Düsseldorfer Flughafen

23-jähriger niederländischer Reisender in Düsseldorf mit undeklarierten Medikamenten gestoppt

Am 13. Mai 2025 wurde ein 23-jähriger Niederländer am Flughafen Düsseldorf von Zollbeamten kontrolliert, nachdem in seinem Gepäck nicht deklarierte Arzneimittel entdeckt worden waren. Unter den beschlagnahmten Waren befanden sich 34 Packungen Potenzmittel, teilweise getarnt als sogenannter „Potenzhonig“. Gegen den Mann wurden inzwischen strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen Einfuhrbestimmungen und Arzneimittelrecht eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontrolle im Zollbereich des Flughafens. In dem Gepäck des Mannes fanden die Beamten eine Mischung aus markengebundenen und nicht markierten Potenzmitteln. Unter den beschlagnahmten Artikeln befand sich auch eine beträchtliche Menge „Potenzhonig“ – Honig, der mit denselben Wirkstoffen wie verschreibungspflichtige Medikamente angereichert ist.

Der Reisende gab an, die Produkte seien für den Eigenbedarf sowie für Freunde in den Niederlanden bestimmt gewesen. Die Zollbeamten wiesen jedoch darauf hin, dass die Menge die üblichen Freigrenzen für den persönlichen Gebrauch deutlich überschritt. Fabian Pflanz, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, warnte später vor den Risiken solcher Erzeugnisse. Er betonte, dass die genauen Inhaltsstoffe und deren Dosierung in „Potenzhonig“ oft unklar seien und daher erhebliche Gesundheitsgefahren bestünden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nach der Beschlagnahmung wurden die Medikamente sichergestellt und sollen nach Abschluss der Ermittlungen vernichtet werden. Der Fall reiht sich in einen größeren Trend ein: Wie Zollbeamte berichten, nimmt die wöchentliche Zahl ähnlicher Funde am Düsseldorfer Flughafen stetig zu.

Mittlerweile wurden gegen den Niederländer strafrechtliche Schritte wegen des Verdachts auf Verstöße gegen Einfuhrvorschriften und Arzneimittelrecht eingeleitet. Der Vorfall unterstreicht das wachsende Problem nicht deklarierter Medikamentenimporte an deutschen Flughäfen. Die Behörden setzen ihre Kontrollen fort, um zu verhindern, dass unregulierte Arzneimittel auf den Markt gelangen.

Quelle