Warnstreiks in Solingen: Busverkehr fällt aus, KOMBA fordert 10,5 Prozent mehr Lohn
Jonas SchmittWarnstreiks in Solingen: Busverkehr fällt aus, KOMBA fordert 10,5 Prozent mehr Lohn
Die Gewerkschaft KOMBA hat für den 20. und 23. März ganztägige Warnstreiks angekündigt. Betroffen sind die städtische Verwaltung Solingens sowie kommunale Betriebe. Zudem plant die Gewerkschaft für den 20. März eine Protestkundgebung auf dem Alten Markt im Stadtzentrum.
KOMBA fordert eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent für alle Beschäftigten, mindestens jedoch 500 Euro mehr im Monat. Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie studentische Hilfskräfte sollen mindestens 200 Euro mehr monatlich erhalten. Darüber hinaus setzt sich die Gewerkschaft für verbindliche Zusagen ein, Auszubildenden nach ihrer Lehrzeit unbefristete Arbeitsverträge anzubieten.
Laut KOMBA haben die Arbeitgeber kein faires Angebot vorgelegt – insbesondere nicht für Gering- und Mittelverdiener. Daher rechnet die Gewerkschaft mit einer hohen Beteiligung an den Streiks. Am 21. März fallen sämtliche Busverbindungen in Solingen aus, einschließlich Linien- und Schulbusse.
Fahrgäste werden aufgefordert, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf Alternativen wie Taxis, Carsharing oder E-Scooter auszuweichen. Die Streiks werden den öffentlichen Nahverkehr und kommunale Dienstleistungen in Solingen beeinträchtigen. Am 21. März wird es keinen Busverkehr geben, weitere Ausfälle sind für den 23. März geplant. Die Forderungen der Gewerkschaft bleiben vorerst unerfüllt, während die Verhandlungen andauern.






