Kölner Polizei verhindert Eskalation zwischen Düsseldorfer Krawallfans und örtlichen Randalierern
Jonas SchmittKölner Polizei verhindert Eskalation zwischen Düsseldorfer Krawallfans und örtlichen Randalierern
Die Bundespolizei in Köln griff früh ein, als Krawallfans aus Düsseldorf mit Bussen am Bahnhof Köln-Weiden-West eintrafen. Die Lage spitzte sich zu, als örtliche Randalierer die Gruppe bemerkten und sich in der Nähe positionierten.
Rund 500 Düsseldorfer Anhänger hatten sich vermummt und Pyrotechnik mitgeführt. Sie stiegen in Entlastungszüge in Richtung Bahnhof Köln-Ehrenfeld ein.
Im ersten Entlastungszug kam es bei der Ankunft zu Flaschenwürfen und dem Zünden einer Rauchbombe. Im zweiten Zug wurde während der Fahrt Pyrotechnik abgefeuert; Verdächtige wurden identifiziert und den vor Ort eingesetzten Beamten gemeldet.
Nach den Vorfällen durchsuchte die Polizei den Zug und stellte zwei beschädigte Glasscheiben fest. Verletzte gab es während der Ausschreitungen nicht.
Nach der Einfahrt in den Bahnhof Ehrenfeld sprachen die Beamten gegen mehrere identifizierte Krawallmacher Platzverweise aus. Eine starke Polizeipräsenz verhinderte eine direkte Konfrontation der Fangruppen.
Die Bundespolizei hat nun Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sämtliche festgestellte Straftaten werden geprüft. Durch das frühe Eingreifen konnte verhindert werden, dass Personen zu Schaden kamen.






