17 June 2026, 16:25

VW Logistik wappnet sich mit neuen Strategien gegen Lieferketten-Krisen

Einsatzbereit für jede Krise, an jedem Punkt der Lieferkette von Volkswagen

VW Logistik wappnet sich mit neuen Strategien gegen Lieferketten-Krisen

Volkswagen Group Logistics rüstet sich für künftige Störungen

Simon Motter, Geschäftsführer der Volkswagen Group Logistics, will die Reaktion des Unternehmens auf aktuelle und kommende Herausforderungen verbessern. Nach wie vor sieht sich der Konzern mit Problemen in den Bereichen Schifffahrt, Betrieb und Fahrzeugverteilung konfrontiert.

Während des Halbleitermangels ergiff die Group Logistics Maßnahmen, um die Engpässe in der Lieferkette zu bewältigen. So wurden Chips gezielt zugewiesen und Controller eingesetzt, die jede Phase von Produktion und Auslieferung überwachten. Diese Schritte halfen, in der turbulentem Phase ein gewisses Maß an Stabilität zu wahren.

Um Flaschenhälse in der Fahrzeuglogistik zu entschärfen, verlagerte das Team einen Teil der Transporte auf das Straßennetz. Zudem wurden zusätzliche Direkttransporte per Lkw in Auftrag gegeben, um Verzögerungen abzufedern. Die Maßnahmen waren Teil einer umfassenden Strategie zur Steigerung der Effizienz.

Mittlerweile hat die Sparte ihre Prognosefähigkeiten gestärkt. Sie kann nun den Kapazitätsbedarf nach Produkt, Region und Transportart präziser vorhersagen. Motter setzt zwar weiterhin auf externe Logistikpartner, hat aber in eine bessere Steuerung der Zusammenarbeit investiert – insbesondere für die Planung der Fahrzeuglogistik.

Die Group Logistics spielt auch eine zentrale Rolle bei Catena-X, einer branchenweiten Initiative zur Datenteilung in der Automobilindustrie. Sie ermöglicht eine tiefgreifende Transparenz in der Lieferkette und verfolgt kritische Komponenten sowie Materialien für die Batterieproduktion. Motter betont die Lehren aus vergangenen Krisen, etwa den Einsatz alternativer Transportwege oder die Anpassung der Lagerbestände bei Streiks.

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Motter lobt sein Team dafür, unter Druck gelassen zu bleiben und sich flexibel an veränderte Bedingungen angepasst zu haben. Die Fortschritte in den Bereichen Prognose, Partnermanagement und Lieferketten-Transparenz sollen Volkswagen helfen, künftige Störungen besser zu meistern.

Quelle