Urnengräber dominieren Solingens evangelische Friedhöfe mit über 66 Prozent
Philipp KrügerUrnengräber dominieren Solingens evangelische Friedhöfe mit über 66 Prozent
Solingens evangelische Friedhöfe verzeichnen einen Wandel bei den Bestattungsformen
Urnengrabstätten machen mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Beisetzungen aus. Diese Entwicklung spiegelt einen größeren Trend wider, wie Angehörige ihre Verstorbenen zur letzten Ruhe betten.
Traditionelle Sargbestattungen sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Gleichzeitig haben Urnenbeisetzungen stark an Beliebtheit gewonnen und dominieren nun mit einem Anteil von über 66 Prozent.
Neue Bestattungsmöglichkeiten sind entstanden, um den veränderten Bedürfnissen gerecht zu werden. Dazu zählen Wiesengräber, Kolumbarien und Baumbestattungen. Viele dieser Varianten erfordern nur wenig Pflege, da die Friedhofsverwaltung die Instandhaltung übernimmt. Immer mehr Familien bevorzugen diese pflegeleichten Alternativen, um sich die regelmäßige Grabpflege zu ersparen.
Die Friedhöfe bieten zudem besondere Grabstätten wie das „Kunst und Kultur“-Urnengrab oder den „Garten der Hoffnung“ an. Eine weitere Neuerung ist die Öffnung für Bestattungen von Nicht-Mitgliedern. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Gesamtzahl der Beisetzungen stabil – sie liegt weiterhin bei etwa 800 bis 850 pro Jahr.
Urnengrabstätten führen damit in Solingens evangelischen Friedhöfen die Statistik an. Die Einführung neuer, pflegeleichter Grabformen hat die Bestattungspraxis verändert. Die jährliche Zahl der Beisetzungen bleibt jedoch konstant bei rund 800 bis 850.






