Städtisches Krankenhaus startet digitales Zeitalter mit neuem KIS-System
Jonas SchmittStädtisches Krankenhaus startet digitales Zeitalter mit neuem KIS-System
Städtisches Krankenhaus führt neues Krankenhausinformationssystem ein
Nach Jahren der Investitionen in die digitale Infrastruktur hat das Städtische Krankenhaus ein neues Krankenhausinformationssystem (KIS) in Betrieb genommen. Die Aufrüstung folgt auf eine umfassende Erneuerung der veralteten Netzwerktechnik und umfasst den Austausch nahezu aller Hardwarekomponenten. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Fachkräfte haben monatelang auf den Wechsel vorbereitet.
In der ersten Projektphase begann das Krankenhaus mit der Modernisierung seiner Netzwerkinfrastruktur. Fast die gesamte Hardware wurde im vergangenen Jahr ersetzt, um das neue System zu unterstützen. Seit Januar begleiten mehr als 20 IT-Spezialisten – sowohl interne als auch externe – die Umstellung.
Über 2.000 Beschäftigte erhielten Schulungen, um einen reibungslosen Übergang zum neuen KIS zu gewährleisten. Das System ermöglicht nun digitale Visiten sowie eine vollständig digitalisierte Arzneimittelversorgung. Parallel zur Einführung des KIS hat das Krankenhaus neue Abteilungen für Neurologie und Neuroradiologie eingerichtet.
Die Investitionen in die Informationstechnologie belaufen sich in den letzten Jahren auf mehr als 20 Millionen Euro. Bis 2024 strebt das Krankenhaus die vollständige Digitalisierung an, um Papierakten vollständig abzuschaffen.
Das neue KIS stößt auf sehr positive Resonanz, da es den Zugang zu Patientendaten deutlich verbessert. Digitale Dokumente sind nun schneller, sicherer und für autorisiertes Personal transparenter abrufbar. Langfristig erwartet das Krankenhaus durch diese Veränderungen eine Steigerung der Effizienz und der Patientenversorgung.






