Solingen setzt auf Wirtschaftsförderung als Wachstumsmotor der Stadt
Philipp KrügerSolingen setzt auf Wirtschaftsförderung als Wachstumsmotor der Stadt
Die Wirtschaftsförderung Solingen soll künftig eine zentralere Rolle für das Wachstum der Stadt spielen. Sie wird als erste Anlaufstelle für Unternehmen und Investoren fungieren und bürokratische Hürden abbauen, um Abwanderungen zu verhindern. Zudem soll die Behörde zu einer Denkfabrik ausgebaut werden, die die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft stärkt.
Die Politik ist aufgefordert, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um Wissen, Kapital und Arbeitsplätze nach Solingen zu ziehen. Die Wirtschaftsförderung konzentriert sich dabei auf „weiche“ Standortfaktoren wie die Diversifizierung der Wirtschaft und Beratungsangebote. Ihr Netzwerk soll aktiver genutzt werden, um das lokale Wachstum anzukurbeln.
Eine klarere Aufgabenteilung ist notwendig, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Während die Stadtentwicklungsgesellschaft die Flächenentwicklung steuert, übernimmt die Wirtschaftsförderung die Begleitung der Vorhaben. Zudem wirbt sie für eine ausgewogene Mischung aus Industrie- und Dienstleistungsbetrieben, um die Wirtschaftskraft Solingens zu stärken.
Mit der erweiterten Rolle der Wirtschaftsförderung soll die Unterstützung für Unternehmen und Investoren effizienter gestaltet werden. Durch den Abbau von Bürokratie und klarere Zuständigkeiten will man Standortverlagerungen verhindern. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Solingen als Wirtschaftsstandort attraktiver zu machen.
