Seniorenverband warnt vor sozialer Härte durch Heizungsverbot ab 2024
Philipp KrügerSeniorenverband warnt vor sozialer Härte durch Heizungsverbot ab 2024
Der Seniorenverband hat die geplante Abschaffung neuer Gas- und Ölheizungen ab 2024 scharf kritisiert. Die Pläne nennt er überstürzt und realitätsfremd – mit der Warnung, dass ältere Hausbesitzer dadurch massiv unter finanziellen Druck geraten könnten.
Das Verbot soll bereits im kommenden Jahr in Kraft treten. Der Verband hält eine derartige Eile bei einer so weitreichenden Umstellung für unangemessen. Viele Rentner könnten sich die oft zehntausende Euro teuren Alternativsysteme schlicht nicht leisten.
Die Organisation wirft der Grünen-Politik zudem eine „Verbotsideologie“ vor, die hinter der Regelung stehe. Ohne ausreichende Übergangszeiten drohten einkommensschwachen Haushalten unzumutbare Belastungen. Manche könnten sogar gezwungen sein, ihr Eigenheim zu verkaufen, um die Kosten zu stemmen.
Der Seniorenverband fordert stattdessen einen realistischen Zeitplan mit besseren Hilfsangeboten für Betroffene. Ohne Nachbesserungen riskiere das Verbot, sozial schwache Haushalte zu überfordern. Die Gruppe plädiert für einen langsameren, durchdachteren Ansatz.






