Schwerlastkontrolle auf der A2: Britischer Lkw mit 195 Prozent Überladung gestoppt
Jonas SchmittSchwerlastkontrolle auf der A2: Britischer Lkw mit 195 Prozent Überladung gestoppt
Ende März führten Polizei und Zollbeamte eine groß angelegte Kontrolle auf der Autobahn A2 bei Hannover durch. Die Aktion richtete sich gezielt gegen Schwertransporte und deckte dabei zahlreiche Verstöße auf. Besonders schwerwiegend war die Überladung eines britischen Lkw, die als gravierender Verstoß gegen die Vorschriften gewertet wurde.
Die Kontrollen fanden am Rastplatz Kolberg zwischen dem 31. März und 1. April statt. Innerhalb der zweitägigen Operation wurden insgesamt 107 Fahrzeuge und 132 Personen überprüft. Die Beamten stellten eine Vielzahl von Verstößen fest, die zu 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zwei Strafanzeigen wegen missbräuchlicher Kennzeichenverwendung führten.
Ein 61-jähriger britischer Fahrer wurde mit einem Schwertlasttransport gestoppt, der eine Kabeltrommel auf einem Spezialgestell beförderte. Zwar legte er eine Sondergenehmigung vor, diese galt jedoch für eine andere Strecke. Bei der vor Ort durchgeführten Gewichtsprüfung zeigte sein Fahrzeug 118 Tonnen an – eine Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts um 195 Prozent. Die Behörden untersagten ihm umgehend die Weiterfahrt und stellten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aus.
Insgesamt wurden neun Fahrzeuge wegen Verstößen an der Weiterfahrt gehindert. Die Kontrollen unterstrichen zudem die Bedeutung genehmigter Routen für Schwertransporte, die dazu dienen, übermäßige Belastungen für Brücken zu vermeiden.
Die Aktion führte zu strengen Sanktionen für mehrere Fahrer, darunter auch für den britischen Spediteur mit dem extrem überladenen Fahrzeug. Verkehrssicherheitsmaßnahmen wie Streckenfreigaben und Gewichtsbeschränkungen bleiben entscheidend, um die Infrastruktur zu schützen. Die Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen folgen werden, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen.






