Ruder-Marathon in Mönchengladbach bricht Spendenrekord trotz körperlicher Grenzen
Lukas HartmannRuder-Marathon in Mönchengladbach bricht Spendenrekord trotz körperlicher Grenzen
Der 3. Mönchengladbacher Ruder-Marathon findet am Samstag, 13. März 2027, um 10:00 Uhr statt
Bei der diesjährigen ausverkauften Veranstaltung kamen gleichzeitig 40 Rudergeräte zum Einsatz und sorgten für eine lebendige und energiegeladene Atmosphäre. Unter den Teilnehmenden stach besonders der Spitzensportler Oliver Dienst hervor – nicht nur wegen seiner Ausdauer, sondern auch wegen seines Engagements beim Spendensammeln.
Oliver Dienst absolvierte den 42,195-Kilometer-Marathon in 3:00:06 Stunden, nur Sekunden über seinem persönlichen Ziel. Trotz einer Erkältung kämpfte er sich durch die Herausforderung, angetrieben von seinem Motto: "Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, hast du erst 50 Prozent erreicht." Die ersten 28 Kilometer blieb er im geplanten Tempo. Doch die letzten 45 Minuten wurden zur Qual und brachten ihn an seine Grenzen.
Das schnellste Team, Team Umsatz, beendete den Marathon in 2:32 Stunden – Dienst lag damit 28 Minuten zurück. Dennoch sicherte seine Leistung beträchtliche Spenden: Sponsoren hatten über 650 Euro pro Minute zugesagt, falls er unter 3:30:00 blieb. Zudem verpflichtete sich Dienst selbst, 100 Euro für jede Minute zu spenden, die er über der Siegerzeit lag – was eine zusätzliche Spende von 2.800 Euro ergab.
Insgesamt kamen 54.000 Euro für Insel Tobi e.V. und das Hospiz St. Christophorus zusammen. Beim Marathon im Vorjahr, an dem 142 Teilnehmende mitwirkten, wurden Sport für alle e.V., der St.-Marien-Kindergarten Korschenbroich und die Sportgemeinschaft MG Viktoria unterstützt. Die ausverkaufte Veranstaltung in diesem Jahr unterstreicht die wachsende Beliebtheit und den karitativen Einfluss des Events.
Diensts Leistung verband sportliche Ausdauer mit Spendenerfolg. Der Marathon forderte nicht nur die körperlichen Grenzen der Teilnehmenden heraus, sondern generierte auch wichtige Unterstützung für lokale Projekte. Mit dem Termin für 2027 bereits feststehend, bereiten sich Organisatoren und Athletinnen und Athleten nun auf ein weiteres Rekordjahr vor.






