Rheinmetall-Chef kauft im Kurssturz – und kassiert kurz darauf 160.000 Euro Gewinn
Jonas SchmittRheinmetall-Chef kauft im Kurssturz – und kassiert kurz darauf 160.000 Euro Gewinn
Rheinmetalls Aktie erlebte in den vergangenen Wochen dramatische Ausschläge: Nach einem steilen Kurssturz folgte eine kräftige Erholung. Unternehmenschef Armin Papperger nutzte die Talfahrt für einen kühnen Schritt – er kaufte Hundertschaft Aktien zu stark reduzierten Preisen. Schon wenige Tage später zahlte sich sein Engagement aus, als der Kurs wieder deutlich anzog.
Der Absturz begann am „Schwarzen Montag“, als Rheinmetalls Aktie um 27 Prozent einbrach und damit den tiefsten Stand seit Februar erreichte. Auslöser war eine breite Marktkorrektur, die durch die verschärfte US-Zollpolitik befeuert wurde – besonders betroffen waren Rüstungsunternehmen.
Während der Talfahrt erwarb Papperger 669 eigene Aktien. Pro Stück zahlte er zwischen 1.058 und 1.065 Euro, insgesamt investierte er rund 710.000 Euro. Die Transaktion musste der deutschen Finanzaufsicht BaFin gemeldet werden.
Doch bereits am folgenden Dienstag kletterte der Rheinmetall-Kurs wieder auf etwa 1.300 Euro pro Aktie. Pappergers Investment warf sofort Gewinne ab – allein an diesem Tag verbuchte er einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro. In Online-Foren wurde sein Schritt als klassisches Beispiel für „Buy the Dip“ gefeiert.
Seit Jahresbeginn hat sich Rheinmetalls Aktie trotz der jüngsten Turbulenzen um etwa 117 Prozent erhöht. Die rasche Erholung nach dem „Schwarzen Montag“ stärkte das Vertrauen in die langfristigen Aussichten des Konzerns.
Pappergers gut getimter Kauf unterstrich die Volatilität von Rüstungswerten angesichts sich ändernder Handelspolitik. Dass der Vorstandschef in der Schwächephase zuschlug, zahlte sich schnell aus – die Aktie erholte sich fast auf Rekordniveau. Die starke Performance in diesem Jahr deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin optimistisch in die Zukunft des Unternehmens blicken.






