Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger wird nach Handy-Verkauf mit Reizgas attackiert
Philipp KrügerRaubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger wird nach Handy-Verkauf mit Reizgas attackiert
Ein 20-jähriger Einwohner aus Meerbusch wurde nach einer online vereinbarten Verkaufsabsprache für ein Handy Opfer eines Raubüberfalls. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Straße Im Schieb im Stadtteil Lank-Latum. Zwei Täter sprühten ihm Reizgas ins Gesicht, raubten das Handy und flüchteten anschließend vom Tatort.
Der Raub geschah gegen 21:20 Uhr am 24. Februar. Auch die 44-jährige Mutter und die jugendliche Schwester des Opfers wurden von dem Sprühnebel erfasst, erlitten jedoch keine schweren Verletzungen.
Noch in derselben Nacht, gegen 23:30 Uhr, stellte der Geschädigte gemeinsam mit fünf Bekannten einen der mutmaßlichen Täter an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Verdächtige angegriffen wurde.
Die Polizei nahm einen 20-jährigen deutsch-philippinischen Tatverdächtigen fest und brachte ihn zur Entnahme einer Blutprobe auf die Wache. Später wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden fahnden weiterhin nach dem zweiten Verdächtigen, der als 17-jähriger Jugendlicher arabischen Erscheinungsbildes beschrieben wird. Er trug hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.
Beide Seiten haben wechselseitig Strafanzeige erstattet: Die eine Seite wirft schwere Körperverletzung vor, die andere schweren Raub. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall und bittet Zeugen, sich unter der Nummer 02131 3000 zu melden. Bei beiden Vorfällen gab es keine schweren Verletzungen. Medienanfragen richten Sie bitte an den Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Polizeibehörde – Pressebüro.






