Raser ohne Führerschein flieht vor Zivilpolizei und verletzt Beamten in Viersen
Lukas HartmannRaser ohne Führerschein flieht vor Zivilpolizei und verletzt Beamten in Viersen
Ein 20-jähriger Russe hat in Viersen für Aufsehen gesorgt, nachdem er eine rote Ampel überfahren und verbotenerweise gewendet hatte. Die Situation eskalierte, als Zivilbeamte ihn kontrollieren wollten – es kam zu einer Konfrontation und mehreren Ermittlungsverfahren.
Der Vorfall begann, als der Mann, der in Viersen gemeldet ist, bei Rot über die Ampel fuhr und anschließend einen verbotenen Wendemanöver durchführte, bevor er auf dem Gehweg zum Stehen kam. Zivilpolizisten näherten sich ihm zur Befragung, doch er ergriff sofort die Flucht zu Fuß.
Nach seiner Ergreifung leistete er Widerstand und verletzte dabei einen Ordnungsbeamten. Die Beamten versuchten, ihn in Handschellen zu legen, doch er wurde zunehmend aggressiv. Er weigerte sich, seinen Ausweis vorzuzeigen, und lehnte sowohl einen Alkohol- als auch einen Drogentest ab.
Der Mann gab zu, keinen Führerschein zu besitzen, bestritt jedoch, selbst gefahren zu sein. Seine Mutter, die als Halterin des Fahrzeugs eingetragen ist, gestand später, selbst am Steuer gesessen zu haben. Nun wird gegen sie ermittelt, weil sie ihrem Sohn das Führen des Wagens ermöglicht haben soll.
Gegen den Mann wird wegen Fahrens ohne Führerschein und des Verdachts auf Drogeneinfluss ermittelt. Die Straßenverkehrsbehörde wurde informiert und wird entscheiden, ob er künftig eine Fahrerlaubnis erhalten kann. Aus Polizeiakten geht hervor, dass er bereits vorbestraft ist.
Der Fall wird weiterhin untersucht; sowohl der Mann als auch seine Mutter müssen mit möglichen Anklagen rechnen. Die Straßenverkehrsbehörde wird prüfen, ob er für einen Führerschein infrage kommt. Unterdessen wurde der Gesundheitszustand des verletzten Beamten nicht bekannt gegeben.






