ORF-Eurovision-Sendung: Barbara Schönebergers peinlicher Auftritt sorgt für Aufsehen
Lukas HartmannORF-Eurovision-Sendung: Barbara Schönebergers peinlicher Auftritt sorgt für Aufsehen
Eine aktuelle Eurovision-Sondersendung des ORF setzte auf eine ungewöhnliche Art, die Geschichte des Wettbewerbs zu feiern.We Are Eurovision wollte mehr sein als bloße Nostalgie – doch der Auftritt zu Beginn sorgte sofort für Kritik. Moderatorin Barbara Schönebergers Performance stand im Mittelpunkt – aus den falschen Gründen.
Der Abend begann mit einer Reihe peinlicher Momente. Schöneberger betrat die Bühne mit einem schlecht sitzenden Filzbart, der eine Wurst darstellen sollte – eine Anspielung auf die skurrilen Seiten der Eurovision-Geschichte. Anschließend sang sie Rise Like a Phoenix, den Siegertitel von 2014, doch der Auftritt erhielt vom Publikum null Punkte.
Später unterlief der Moderatorin ein faktischer Fehler, als sie andeutete, Österreichs erster Eurovision-Sieg 1966 hätte auch Deutschland oder Polen zugeschrieben werden können. Die Verwirrung trug zum holprigen Start der Sendung bei.
Nicht alles kam schlecht an: Lizzi Engstlers Verwendung des Begriffs urcool stach als heiterer Höhepunkt hervor. Trotz der gemischten Resonanz verfolgten im Schnitt 216.000 Zuschauer die Sendung.
Die ORF-Produktion versuchte, sich von sentimentalen Eurovision-Rückblicken abzuheben. Stattdessen blieb sie wegen des wackeligen Aufakts und der Fauxpas in Erinnerung. Die Zuschauerzahlen hielten sich stabil, doch die Reaktionen fielen gespalten aus.






