Polizei kontrolliert Schulweg-Radler: Neun Verwarnungen in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld
Philipp KrügerPolizei kontrolliert Schulweg-Radler: Neun Verwarnungen in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld
Polizei kontrolliert Radfahrer auf Schulwegen in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld
Anfang Dezember führten Beamte in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld Kontrollen von Radfahrern auf Schulwegen durch. Ziel der Aktion war es, die Sicherheit junger Radfahrer zu erhöhen. Die Polizisten achten dabei besonders auf Sichtbarkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln während der morgendlichen Stoßzeit.
Die Überprüfungen fanden zwischen 7:00 und 8:30 Uhr vom 3. bis 5. Dezember 2024 statt. Die meisten jungen Radfahrer verfügten über funktionierende Beleuchtung und die vorgeschriebene Ausstattung. Neun Fahrer ab 14 Jahren erhielten jedoch Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen.
Die Behörden sprachen zudem Anwohner an, um auf die Bedeutung der Sichtbarkeit von Radfahrern hinzuweisen. An 15 Eltern wurden Schreiben verschickt, in denen sie aufgefordert wurden, die Fahrräder ihrer Kinder zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Die Initiative folgt einem Rückgang der Verletzungen: 2022 verunglückten 360 Fahrrad- und E-Bike-Fahrer, 2023 waren es 307.
Auch die Zahl der verletzten Kinder auf Schulwegen sank. 2022 verletzte sich ein Kind auf dem Weg zur Schule, im folgenden Jahr ereigneten sich zwei ähnliche Unfälle.
Mit der Polizeiaktion sollten Sicherheitsbedenken ausgeräumt und ein verantwortungsvolleres Fahrverhalten gefördert werden. Die Zahl der verletzten Radfahrer ging zwischen 2022 und 2023 zurück. Eltern und junge Radfahrer wurden daran erinnert, dass sie dafür Sorge tragen müssen, dass die Fahrräder verkehrssicher sind.
