10 May 2026, 08:04

NRW-Polizei stellt auf digitale Fallakten um – Schluss mit Papierkram bis 2026

Ein polizeiliches Abzeichen in Form eines Schildes mit der Aufschrift "Polizei Berlin" auf einem blauen Hintergrund, einem weißen Rand und einem zentralen weißen Stern, das auf einer Oberfläche liegt.

NRW-Polizei stellt auf digitale Fallakten um – Schluss mit Papierkram bis 2026

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen stellt ihre Aktenführung um und verzichtet künftig auf Papierdokumente – stattdessen werden digitale Fallakten eingeführt. Die Umstellung erfolgt aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe, die bundesweit eine Modernisierung der Bearbeitung von Strafverfahren vorsieht. Bis Januar 2026 müssen alle Abläufe laut neuer Verordnung digital ablaufen.

Der Wechsel zu digitalen Fallakten ist Teil einer umfassenden Initiative, um die Polizeiarbeit effizienter zu gestalten. Bürger können notwendige Unterlagen nun elektronisch empfangen und einreichen, statt auf physische Akten angewiesen zu sein. Dadurch sollen Zeit und Ressourcen eingespart werden, die bisher für den Austausch von Dokumenten mit den Staatsanwaltschaften aufgewendet wurden.

Die Umstellung entspricht den aktualisierten Bestimmungen der deutschen Strafprozessordnung, die den Digitalisierungsprozess bis Anfang 2026 vorschreibt. Nordrhein-Westfalen hat hier bereits erste Schritte unternommen: 2022 wurde die Internetwache eingeführt – ein digitales Meldeportal. Das neue System baut auf dieser Grundlage auf und reduziert die Abhängigkeit von papierbasierten Verfahren weiter.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die digitalen Fallakten sollen herkömmliche Papierakten vollständig ersetzen und sowohl für die Polizei als auch für die Öffentlichkeit schnellere und effizientere Abläufe ermöglichen. Die vollständige Umstellung muss innerhalb der nächsten zwei Jahre abgeschlossen sein, um die gesetzlichen Fristen einzuhalten.

Quelle