Neue Jugendkunstschule vernetzt Künstler:innen im Hochsauerlandkreis
Lukas HartmannNeue Jugendkunstschule vernetzt Künstler:innen im Hochsauerlandkreis
Neue überkommunale Jugendkunstschule startet im Hochsauerlandkreis
Im Hochsauerlandkreis entsteht eine neue überkommunale Jugendkunstschule, die Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern vernetzen und dezentrale Kulturangebote für junge Menschen schaffen soll. Das Vorhaben wird in den nächsten drei Jahren durch Landesmittel gefördert.
Federführend ist die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg, wo Beate Herrmann die Gründungsphase begleitet. Statt an einem festen Standort wird die Schule als Netzwerk agieren und lokale Künstler:innen zusammenbringen, um Workshops und Programme anzubieten.
Ein zentrales Element ist der Kunstmobil KUMO, der Ideen für das Angebot der Schule sammeln soll. Acht dieser Mobile – vier in Meschede und vier in Arnsberg – stehen interessierten Gruppen zur Buchung zur Verfügung. Die ersten strukturierten Programme auf Basis eines neuen pädagogischen Konzepts sollen im kommenden Jahr starten.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt im Rahmen des Regionalen Kulturprogramms NRW. Während das Land den Großteil der Kosten übernimmt, beteiligen sich Arnsberg und Meschede mit etwa einem Drittel an der Finanzierung. Künstler:innen aus der Region sind aufgerufen, sich am Aufbau der Schule zu beteiligen.
Ziel der Initiative ist es, die kulturelle Bildung im gesamten Hochsauerlandkreis zu stärken. Die Vernetzungsarbeit beginnt noch in diesem Jahr, die ersten offiziellen Programme starten 2025. Der Erfolg des Projekts hängt von der Zusammenarbeit zwischen lokalen Künstler:innen, Kommunen und dem landesgeförderten Unterstützungssystem ab.






