11 May 2026, 00:12

Münster startet Langzeitprojekt für mehr Demokratie in benachteiligten Vierteln

Ein Diagramm mit der Überschrift "Verantwortung in der Gemeinschaft", das einen zentralen Kreis zeigt, der durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in fetten, leuchtenden Farben.

Münster startet Langzeitprojekt für mehr Demokratie in benachteiligten Vierteln

Münster startet Langzeitpartnerschaft zur Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in benachteiligten Stadtteilen

Die Stadtverwaltung und die Polizei Münsters haben am 1. September 2023 offiziell eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der sie eine gemeinsame Initiative namens „Demokratie stärken“ auf den Weg bringen. Das Projekt zielt darauf ab, in den am stärksten belasteten Vierteln der Stadt Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu fördern.

Die Initiative knüpft an bisherige Erfolge im Stadtteil Coerde an, wo lokale Akteure bereits Aktionstage zu Themen wie Lärmbelästigung, Müllentsorgung und Sicherheit organisiert hatten. Diese Ansätze sollen nun stadtweit ausgeweitet werden – mit besonderem Fokus auf Gebiete mit hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf besiegelten die Zusammenarbeit, die unter der Leitung von Kathrin Freund, der Leiterin von „Coerde Zukunft“, stehen wird. Das Vorhaben setzt auf demokratische Teilhabe, indem es eng mit Anwohner:innen, lokalen Gruppen und Einrichtungen wie dem HOT Jugendzentrum zusammenarbeitet.

Regelmäßige „Stadtteilspaziergänge“ sollen Vertreter:innen aus der Nachbarschaft zusammenbringen, um vor Ort Bedarfe zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Zudem planen Stadt und Polizei präventive Programme, die Integration, bürgerschaftliches Engagement und verantwortungsvolles Handeln fördern. Unter dem Motto „Vor Ort präsent sein – Demokratie stärken“ setzt die Partnerschaft auf direkten Dialog, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen.

Die Vereinbarung sieht einen strukturierten Ansatz vor, um soziale Herausforderungen durch kooperative Zusammenarbeit zu bewältigen. Durch die Ausweitung bewährter Methoden aus Coerde und die Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse wollen Stadt und Polizei lebendigere und inklusivere Nachbarschaften schaffen. Erste Schritte umfassen von Bürger:innen getragene Projekte sowie einen kontinuierlichen Austausch mit lokalen Partner:innen.

Quelle