26 June 2026, 04:03

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße für GE Vernova

Neuer Bus-Betriebshof, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle: Umzug von der Rheinstraße-Industriezone und Neuordnung

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße für GE Vernova

Mönchengladbach hat einen wichtigen Schritt zur Umwandlung des Industriegebiets an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum unternommen. Der Planungs-, Bau- und Liegenschaftsausschuss der Stadt beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens. Damit wird dem Expansionsbedarf von GE Vernova Rechnung getragen, um dem Unternehmen langfristig zusätzlichen Raum für Wachstum und den Verbleib am Standort zu bieten.

Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen. Betroffen ist das Gebiet zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, das direkt an das bestehende Werksgelände von GE Vernova angrenzt. Der unter dem Namen „GE Rheinstraße“ geführte Bebauungsplan soll die rechtliche Grundlage für die Umgestaltung schaffen.

Voraussetzung für das Projekt ist die geplante Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße. Nach Abschluss der Umstrukturierung könnten rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem entsteht Raum für ansiedlungsverträgliche Gewerbebetriebe.

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Geplant ist außerdem ein Grün- und Freiflächenkorridor, der sich von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt erstreckt. Dieser soll Fuß- und Radwege verbinden und gleichzeitig durch begrünte Flächen die Entlastung des Kanalsystems bei Starkregen unterstützen. Die Maßnahmen dienen auch dem Hochwasserschutz und der Klimafolgenanpassung.

Mit dem Bebauungsplanverfahren wird die Erweiterung von GE Vernova sowie die Modernisierung des Rheinstraße-Gebiets vorangetrieben. Das Projekt soll Beschäftigung fördern, nachhaltige Stadtentwicklung stärken und die lokale Infrastruktur verbessern. Der Ausschuss hat den Prozess nun offiziell auf den Weg gebracht.

Quelle