Marode Züge und ständige Ausfälle: Warum Pendler die Bahn meiden und aufs Auto umsteigen
Philipp KrügerMarode Züge und ständige Ausfälle: Warum Pendler die Bahn meiden und aufs Auto umsteigen
Veraltete Triebwagen sorgen für anhaltende Ausfälle – Pendler steigen auf Autos um
Wiederkehrende Pannen mit überalterten Zügen beeinträchtigen den Bahnbetrieb und bremsen die Verkehrswende aus. Der Regional-Express RE 47 fällt seit Monaten aus, sodass Pendler zwischen Remscheid, Solingen Hauptbahnhof und Düsseldorf ohne zuverlässige Verbindung dastehen.
Durch den Ausfall des RE 47 müssen Fahrgäste ihren Alltag umstellen. Viele steigen früher in Züge, um Puffer für häufige Verspätungen und Ausfälle einzuplanen. Die Situation treibt immer mehr Menschen zurück ins Auto – und verzögert so den dringend notwendigen Umstieg im Verkehrssektor.
Die Grünen fordern nun schnelle Lösungen. Ihr verkehrspolitischer Sprecher, Leon Kröck, kritisierte den Einsatz kürzlich ausgemusterter Züge. Die Partei verlangt, die Linien RE 47 und S7 bis 2028 auf moderne Batterie-Elektro-Triebzüge umzustellen.
Verantwortlich für die Flottenerneuerung ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Die Modernisierung ist entscheidend, um durchgehende Verbindungen nach Düsseldorf ohne Umstieg zu ermöglichen. Doch die Beschaffung neuer Zugtypen ist ein langwieriger Prozess – die Zeit wird knapp, um bis 2028 pünktliche und moderne Leistungen zu garantieren.
Ohne zügiges Handeln wird die unzuverlässige Bahn weitere Pendler in die Autos treiben. Die Umstellung auf Batterie-Elektro-Züge ist zentral, um die Zuverlässigkeit zu steigern und die Verkehrswende voranzubringen. Ob das 2028-Ziel erreicht wird, hängt davon ab, wie schnell neue Fahrzeuge beschafft und eingesetzt werden.






