Betrügerische "Volkszählung 2023"-Briefen fordern persönliche Daten von Bürgern
Philipp KrügerBetrügerische "Volkszählung 2023"-Briefen fordern persönliche Daten von Bürgern
Aktuell erhalten Anwohner gefälschte Schreiben, die angeblich im Namen einer „Volkszählung 2023“ versendet werden. In diesen Briefen werden persönliche Daten abgefragt und bei Nichtbeantwortung mit Bußgeldern gedroht. Das Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat bestätigt, dass es mit dieser Masche nichts zu tun hat.
Die umlaufenden Schreiben nutzen das Logo „Volkszählung 2023“, um seriös zu wirken. Sie fordern sensible Informationen an und warnen vor Strafen bei Ignorieren. IT.NRW betont jedoch, dass in diesem Jahr keine solche Erhebung stattfindet.
Das Landesamt für Statistik erhebt und veröffentlicht über 300 gesetzlich vorgeschriebene Statistiken für Nordrhein-Westfalen. Echte Schreiben von IT.NRW enden stets mit der Domain „@it.nrw.de“ und enthalten vollständige Kontaktdaten. Die nächste offizielle Volkszählung ist erst für 2031 geplant.
Bei Verdacht auf betrügerische Kommunikation können Empfänger sich direkt an IT.NRW wenden. Das Amt bietet eine Hotline unter +49 211 / 9449-2495 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] an. Ausführliche Umfrageergebnisse und offizielle Daten sind zudem auf der Website von IT.NRW abrufbar.
Die gefälschten Briefe stehen in keinem Zusammenhang mit IT.NRW oder einer offiziellen Volkszählung. Bürger werden aufgefordert, die Absenderadresse zu prüfen und im Zweifel Kontakt mit IT.NRW aufzunehmen. Die nächste reguläre Volkszählung findet erst 2031 statt.






