Labour-Mitarbeiter erleben nächtliches Chaos nach verschwundenen Sachen bei Gala
Philipp KrügerLabour-Mitarbeiter erleben nächtliches Chaos nach verschwundenen Sachen bei Gala
Eine Nacht des Chaos für zwei Labour-Mitarbeiter nach verschwundenen Habseligkeiten bei einer glamourösen Preisverleihung
Für die Labour-Partei-Mitarbeiter Adam Bloodworth und Anna Moloney entwickelte sich ein Abend zu einem Albtraum, als ihre persönlichen Sachen bei einer hochkarätigen Preisverleihung spurlos verschwanden. Plötzlich gestrandet in London – ohne Schlüssel, Kleidung oder andere wichtige Utensilien – sahen sie sich gezwungen, die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers eines Kollegen zu verbringen.
Unterdessen sorgten anderswo ein peinlicher Schreibfehler eines Labour-Abgeordneten und ein Milliarden-Fehler in einem Finanzbericht einer großen Investmentfirma für Schlagzeilen.
Der Ärger begann bei den City AM Awards im historischen Guildhall in London. Nach der Veranstaltung stellten Bloodworth und Moloney fest, dass ihre Taschen – mit Wohnungs-Schlüsseln, Geldbörsen und Wechselkleidung – aus der Garderobe verschwunden waren. Eine einstündige Suche in den Hinterzimmern des Veranstaltungsorts blieb ergebnislos: Die Sachen waren wie vom Erdboden verschluckt.
Ohne Zugang zu ihrer Unterkunft verbrachten die beiden die Nacht auf dem Fußboden des Gästezimmers des Digitalchefs von City AM. Am nächsten Morgen stand Moloney vor einer zusätzlichen Herausforderung: Sie musste in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit pendeln – ihrem einzigen verbliebenen Schuhwerk.
Die verlorenen Gegenstände tauchten erst am folgenden Tag wieder auf. Noch am Vorabend hatten Bloodworth und Moloney geholfen, die Bühnenaufbauten der Preisverleihung abzubauen – ahnungslos, welches Missgeschick sie erwarten würde.
An anderer Stelle sorgte ein Labour-Hinterbänkler für unfreiwillige Heiterkeit, als er eine Stellungnahme fälschlicherweise mit „Shadow Business Sexretary“ statt „Shadow Business Secretary“ unterzeichnete. Der Tippfehler wurde zwar später korrigiert, doch nicht bevor er im Netz die Runden gemacht hatte.
In einem weiteren Vorfall behauptete der Scottish Mortgage Investment Trust kurzzeitig, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – eine astronomische Summe, die sich jedoch als Flüchtigkeitsfehler entpuppte. Tatsächlich bezog sich die Bewertung auf den Gesamtwert von SpaceX, nicht auf den Anteil des Fonds. Die Korrektur erfolgte zwar umgehend, doch nicht ohne zuvor für Aufsehen gesorgt zu haben.
Währenddessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, in bequemer Erstklassigkeit nach London – ahnungslos über das Chaos im Guildhall.
Am Ende fanden Bloodworth und Moloney ihre Habseligkeiten wieder, was ihrem unfreiwilligen nächtlichen Abenteuer ein Ende setzte. Der Tippfehler des Labour-Abgeordneten wurde berichtigt, und die Investmentfirma korrigierte ihre Milliarden-Falschangabe. Bleibende Schäden gab es nicht – doch die Vorfälle zeigten einmal mehr, wie schnell kleine Patzer eskalieren können.






