28 April 2026, 00:10

Kölner Zoll knackt 2024 Rekord: Milliardenertrag und Drogen im Großformat beschlagnahmt

Schwarzer Hintergrund mit einer Steuermarke beschriftet "Practitioner Dispensing Opium, Inc."

Kölner Zoll knackt 2024 Rekord: Milliardenertrag und Drogen im Großformat beschlagnahmt

Zollbehörden in Köln veröffentlichen Rekordzahlen für 2024: Drogenbeschlagnahmungen und Milliardenertrag

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kölner Zollbehörden haben ihre Bilanz für das Jahr 2024 vorgelegt – mit Rekordbeschlagnahmungen und beträchtlichen Einnahmen. Die Beamten zogen einen Großteil der in Deutschland sichergestellten illegalen Drogen ein, darunter fast die Hälfte des gesamten Crystal Meth sowie etwa ein Drittel des Haschischs und der Marihuana-Mengen. Zudem verzeichnete die Behörde einen Gesamtertrag von knapp fünf Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Die Drogenfahndung bildete 2024 einen Schwerpunkt der Kölner Zollarbeit. Allein 115 Kilogramm Crystal Meth wurden beschlagnahmt – das entspricht fast der Hälfte der bundesweiten Menge. Hinzu kamen 287 Kilogramm Haschisch und 4.189 Kilogramm Marihuana, was etwa einem Drittel des deutschen Gesamtaufkommens entspricht. Neben Rauschgift konfiszierten die Beamten zudem über 3,8 Millionen unversteuerte Zigaretten.

Auch die Einnahmen fielen beeindruckend aus: Das Hauptzollamt Köln erwirtschaftete fast fünf Milliarden Euro, wobei die Einfuhrumsatzsteuer mit rund vier Milliarden Euro den größten Anteil ausmachte. Weitere 577 Millionen Euro flossen aus Verbrauch- und Verkehrssteuern. Die Zahl der Zollerklärungen stieg leicht auf 10,5 Millionen im Jahresverlauf.

Ein weiterer Fokus lag auf der Bekämpfung von Schwarzarbeit und Betrug. Spezialeinheiten zur Finanzkontrolle prüften über 800 Arbeitgeber und leiteten mehr als 5.000 Ermittlungsverfahren ein. Dabei deckten sie Betrugsfälle auf, die der Sozialversicherung Schaden in Höhe von rund 40 Millionen Euro zufügten. Zudem wurden Waren im Wert von etwa 22 Millionen Euro beschlagnahmt – darunter Fälschungen und illegale Produkte.

Die Bilanz für 2024 unterstreicht die doppelte Rolle des Kölner Zolls als Einnahmequelle und Strafverfolgungsbehörde. Mit Milliardenertrag und großen Drogenfunden festigt die Behörde ihre Position als zentraler Akteur im deutschen Zollwesen. Der Anstieg bei Zollerklärungen und Betrugsermittlungen zeigt zudem, wie konsequent gegen Steuerhinterziehung und Missbrauch öffentlicher Gelder vorgegangen wird.

Quelle