Justin Müller kehrt als Spielmacher zur HSG Wetzlar zurück – ein Gewinn für die Bundesliga
Lukas HartmannJustin Müller kehrt als Spielmacher zur HSG Wetzlar zurück – ein Gewinn für die Bundesliga
Justin Müller, ein 30-jähriger Kreisläufer, kehrt nach einer Saison im Ausland in die Bundesliga zurück und schließt sich der HSG Wetzlar an. Der erfahrene Spielmacher, der für seine defensive Stärke und Torgefährlichkeit bekannt ist, wird die Adler in der kommenden Spielzeit verstärken. Müller zeigte sich begeistert von dem Wechsel – unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit des Teams.
Seine Karriere begann Müller im Jugendhandball bei der ART Düsseldorf und dem TV Korschenbroich. Später wurde er zum Leistungsträger bei TuSEM Essen und trug maßgeblich zum Aufstieg in die Bundesliga bei. 2023 wagte er den Schritt ins Ausland und unterschrieb beim dänischen Erstligisten Nordsjælland Håndbold.
Bei seiner jüngsten Rückkehr nach Deutschland heuerte er erneut bei der HSG Wetzlar an und hinterließ sofort seinen Stempel. In einem entscheidenden Spiel erzielte Müller den wichtigen Treffer zum 30:24-Heimsieg gegen Kiel und sicherte seinem Team damit einen bedeutenden Erfolg.
Stefan Meler, Sportdirektor der Adler, setzt gezielt auf die Verpflichtung talentierter Regionalspieler – eine Strategie, in die auch Müllers Verpflichtung passt. Der 30-Jährige bringt Erfahrung und Vielseitigkeit mit. Handball-Legende Stefan Kretzschmar lobte zudem Müllers starke Ein-gegen-Ein-Abwehr und sein cleveres Spielverständnis.
Als flexibler Spielgestalter prägt Müller das Spiel in Angriff und Verteidigung. Regelmäßig trägt er sich in die Torschützenliste ein und stabilisiert gleichzeitig die Abwehr – eine wertvolle Bereicherung für den Kader der Wetzlarer. Mit seiner Verpflichtung rüstet sich das Team für die neue Saison. Seine Fähigkeit, Spiele in beiden Spielhälften zu beeinflussen, wird für die Leistungen der Adler entscheidend sein. Der Wechsel markiert zudem ein weiteres Kapitel in Müllers Karriere, die ihn bereits durch Stationen in Deutschland und Dänemark führte.






