Irische Investoren übernehmen deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Jonas SchmittIrische Investoren übernehmen deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Irische Investmentfirma Kerga übernimmt deutschen Getränkespezialisten Münsterland J Lülf
Die irische Beteiligungsgesellschaft Kerga hat den deutschen Anbieter für fertige Getränkemischungen, Münsterland J Lülf, übernommen. Mit dem Deal baut Kerga seine Präsenz in Europa aus und erweitert sein Portfolio im Lebensmittel- und Getränkesektor. Die Produkte von Münsterland – darunter Eiskaffees und Proteindrinks – werden bereits in über 20 Ländern vertrieben.
Kerga wurde gegründet, um Unternehmen im Bereich "nährstoffreiche Convenience-Produkte" zu erwerben und auszubauen. Neben Münsterland gehört auch Nomadic Foods, ein Hersteller von Tiefkühlkost, zum Portfolio. Gemeinsam sollen die beiden Marken in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Einheiten in Europa absetzen.
Münsterland stellt nicht-kohlensäurehaltige Getränke für Marken wie Jimmy's Iced Coffee her und vermarktet unter eigenem Namen milchbasierte Erfrischungsgetränke. Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von über 20 Millionen Euro (umgerechnet 23,5 Millionen US-Dollar) und entspricht damit den Investitionskriterien von Kerga.
Alan Cunningham, CEO von Kerga, bezeichnete die Übernahme als "entscheidenden Schritt" für die europäische Expansion des Unternehmens. Hilliard Lombard, Vorsitzende des Kerga-Verwaltungsrats, hob die solide finanzielle Performance von Münsterland als "ideale Ergänzung" hervor. Manfred Fleige, Geschäftsführer von Münsterland, zeigt sich überzeugt, dass die Unterstützung durch Kerga das Wachstum des Unternehmens beschleunigen werde.
Durch die Übernahme stärkt Kerga zudem seine Produktions- und Vertriebsnetzwerke, was die Marktpräsenz und Skalierbarkeit der Aktivitäten auf dem Kontinent verbessert. Die bestehenden Vertriebskanäle von Münsterland in Kombination mit den Ressourcen von Kerga sollen weiteres Wachstum vorantreiben. Die gebündelten Kapazitäten mit Nomadic Foods werden die Produktionsleistung und die Marktreichweite erhöhen. Beide Unternehmen streben an, ihre Position in der europäischen Lebensmittel- und Getränkebranche auszubauen.






