Immobilienboom in Herford: 6 Prozent mehr Verkäufe im ersten Halbjahr 2025
Jonas SchmittImmobilienboom in Herford: 6 Prozent mehr Verkäufe im ersten Halbjahr 2025
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford veröffentlicht Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2025
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Halbjahresbericht 2025 zum Immobilienmarkt vorgelegt. Die Studie, die Transaktionen von Januar bis Juni erfasst, zeigt einen Anstieg der Verkaufszahlen und veränderte Preistrends in der Region auf. Zwei Städte verzeichneten dabei besonders hohe Aktivitäten.
Laut Bericht stieg die Zahl der notariell beurkundeten Kaufverträge im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser trieben dieses Wachstum voran – hier stieg die Zahl der Verkäufe um 34 Prozent.
Die Hansestadt Herford führte den Markt an und verzeichnete mit 239 Verträgen die höchste Zahl im Kreis. Die benachbarte Stadt Bünde folgte mit 216 Vereinbarungen. Zusammen entfielen auf diese beiden Städte rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes im Kreis, der sich auf 261 Millionen Euro belief.
Auch bei den Preisentwicklungen gab es bemerkenswerte Trends: Häuser, die nach 2010 erbaut wurden (ohne Neubauten), erreichten einen Durchschnittspreis von 453.000 Euro. Voll erschlossenes Bauland in Herford kostete im Schnitt 261 Euro pro Quadratmeter. Die Analyse des Gutachterausschusses basiert auf notariell beurkundeten Kaufverträgen und bietet damit ein präzises Abbild der lokalen Marktlage.
Die Halbjahreszahlen deuten auf eine gestiegene Nachfrage nach Einfamilienhäusern in Herford und Bünde hin. Da die Preise für Bestandsimmobilien und Grundstücke stabil bleiben, gibt der Bericht einen klaren Einblick in die aktuellen Marktentwicklungen. Die Erkenntnisse des Gutachterausschusses werden Käufern, Verkäufern und Projektentwicklern helfen, die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region einzuschätzen.






