20 March 2026, 20:03

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt

Ein Lastwagen mit Waffen, darunter Schusswaffen und Taschen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt

Großrazzia zur Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026

Am 19. März 2026 fand in Rheda-Wiedenbrück eine großangelegte Lkw-Kontrolle statt. Beteiligt waren Behörden der Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold. Gemeinsam überprüften sie 58 Fahrzeuge. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit durch die Bekämpfung von Verstößen im Güter- und Personentransport zu erhöhen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei den Kontrollen wurden insgesamt 30 Verstöße festgestellt. Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Zwei Fahrzeuge mussten wegen mangelhaft gesicherter Ladung angehalten werden, bis die Mängel behoben waren.

Sechs Fahrer wurden wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten mit Bußgeldern belegt. In acht weiteren Fällen ähnlicher Vergehen leiteten die Behörden Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zudem meldete das Bundesamt für Logistik und Mobilität einen Verstoß gegen das Abfallrecht.

Bei der Überprüfung von 13 Personen wurden gegen zwei Personen strafrechtliche Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung und Aufenthalts eingeleitet. Die Aktion reiht sich in eine Serie großangelegter Kontrollen der vergangenen Jahre ein, darunter die bundesweiten Kampagnen Straßenkranich im März 2023, Oktober 2024 und Februar 2025, bei denen über 2.000 Kontrollen durchgeführt wurden.

Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass regelmäßige Überprüfungen im gewerblichen Transportwesen fortgesetzt werden, um die Sicherheit – insbesondere im Schwerlastverkehr – weiter zu stärken.

Die Razzia deckte zahlreiche Verstöße auf, von Überladung bis hin zu illegaler Beschäftigung. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement für kontinuierliche Kontrollen. Künftige Aktionen werden sich auf die Einhaltung von Transport- und Arbeitsvorschriften konzentrieren.

Quelle