Großrazzia in NRW: 54 Betriebe wegen Mindestlohn und Schwarzarbeit kontrolliert
Jonas SchmittGroßrazzia in NRW: 54 Betriebe wegen Mindestlohn und Schwarzarbeit kontrolliert
Mehr als 100 Kontrollbeamte führten am 13. März 2025 in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Kreisen Razzien durch. Ziel der großangelegten Aktion war die Überprüfung von Betrieben und Beschäftigten auf die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften, darunter das Mindestlohngesetz.
Insgesamt wurden bei der Kontrollwelle 54 Unternehmen und 168 Personen überprüft. Den Schwerpunkt bildete Köln, wo 13 Betriebe und 47 Personen kontrolliert wurden. Im benachbarten Rhein-Sieg-Kreis standen 9 Unternehmen und 37 Beschäftigte unter der Lupe, während in Bonn 5 Betriebe und 26 Personen überprüft wurden.
Im Rhein-Erft-Kreis wurden 5 Unternehmen und 21 Personen geprüft, im Rheinisch-Bergischen Kreis 6 Betriebe und 12 Beschäftigte. In Leverkusen und im Oberbergischen Kreis fielen die Kontrollen kleiner aus: Hier wurden jeweils 5 Betriebe und 9 Personen beziehungsweise 6 Unternehmen und 16 Beschäftigte überprüft.
Bei den Inspektionen deckten die Beamten mehrere Verstöße auf. Neun Arbeitgeber hatten die gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen über die Stundenlöhne nicht geführt. Zudem wurden sieben Personen entdeckt, die illegal in Restaurants oder Imbissen beschäftigt waren.
Die Kontrollen offenbarten Lücken bei der Lohndokumentation sowie Fälle von Schwarzarbeit. Die Behörden werden die festgestellten Verstöße weiterverfolgen. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen bei der Durchsetzung von Arbeitsvorschriften in der Region.






