29 April 2026, 10:21

Großrazzia auf NRW-Baustellen: Zwei Verdächtige wegen illegalen Aufenthalts ermittelt

Baustelle mit einem großen Haufen Erde, umgeben von Kränen, Holzstöcken und anderem Equipment, begrenzt von einem Maschendrahtzaun auf der rechten Seite, mit Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Großrazzia auf NRW-Baustellen: Zwei Verdächtige wegen illegalen Aufenthalts ermittelt

Großrazzia auf Baustellen in Düsseldorf, Wuppertal und Remscheid deckt Verdachtsfälle illegalen Aufenthalts auf

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Bei einer groß angelegten Kontrolle auf Baustellen in Düsseldorf, Wuppertal und Remscheid sind Verdachtsfälle illegalen Aufenthalts aufgedeckt worden. Am 16. Juni 2025 führten Zollbeamte im Rahmen einer bundesweiten Aktion gezielte Überprüfungen im Baugewerbe durch.

Gegen zwei Personen wurden nun Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem im Zuge der Operation Zweifel an ihrem legalen Aufenthaltsstatus aufkamen. Die Sonderermittlungseinheit FKS des Düsseldorfer Zollamts leitete den Einsatz und setzte 67 Beamte auf mehreren Baustellen ein. Dabei wurden 166 Beschäftigte überprüft.

Die Kontrollen erfolgten nicht allein: Unterstützung erhielten die Zollbeamten von der Ausländerbehörde, dem Finanzamt und dem örtlichen Ordnungsamt. Durch das gemeinsame Vorgehen konnten mögliche Verstöße identifiziert werden.

Nach den Überprüfungen gerieten zwei Personen wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt in den Fokus der Behörden. Gegen sie wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Weitere Untersuchungen laufen, doch die Behörden warnen, dass die Aufklärung noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte. Der Einsatz unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Einhaltung der Vorschriften in der Baubranche zu überwachen. Mit der Einleitung der Ermittlungsverfahren wird der Fall nun den rechtlichen Instanzweg durchlaufen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen könnten sich zusätzliche Erkenntnisse ergeben.

Quelle