15 April 2026, 06:08

Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach rechtsextremer Schlägerei an Bushaltestelle

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Aufständischen und Miliz in New York City, wobei Menschen Waffen halten, Gebäude im Hintergrund zu sehen sind und Rauch aus ihnen aufsteigt.

Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach rechtsextremer Schlägerei an Bushaltestelle

Auseinandersetzung mit Rechtsextremen in Essen-Kray: Vier Leichtverletzte

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Bei einer gewalttätigen Konfrontation mit rechtsextremen Demonstranten in Essen-Kray am Freitagabend wurden vier Menschen leicht verletzt. Der Vorfall eskalierte, nachdem sich in dem Stadtteil mehrere Versammlungen gebildet hatten und es beim Aufeinandertreffen der Teilnehmer zu Ausschreitungen kam.

Auslöser war ein Streit an der Bushaltestelle Kiwittstraße, als ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung in einen Bus stiegen. Dort geriet die Gruppe in eine verbale Auseinandersetzung mit bereits anwesenden Gegendemonstranten, die schnell in Handgreiflichkeiten umschlug.

Einsatzkräfte rückten an und identifizierten 19 Tatverdächtige – 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Die Gruppe floh zwar kurz nach der Schlägerei aus dem Bus, konnte von der Polizei jedoch ausfindig gemacht werden. Sieben der Beteiligten waren minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf und betonte, dass Rechtsextremisten in Essen keinen Platz hätten. Die Behörden hätten schnell und entschlossen reagiert, so Stüve. Bei dem Zwischenfall erlitten vier Personen leichte Verletzungen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch; alle 19 Tatverdächtigen sind mittlerweile bekannt. Die Polizei bekräftigte ihr Bestreben, künftig solche Auseinandersetzungen zu verhindern.

Quelle