"Gemeinsam Radeln": Wenn Oma und Enkel für die Fahrradprüfung trainieren
Jonas Schmitt"Gemeinsam Radeln": Wenn Oma und Enkel für die Fahrradprüfung trainieren
"Gemeinsam Radeln": Neue Verkehrssicherheitskampagne bringt Generationen auf den Sattel
Eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit unter dem Namen "Gemeinsam Radeln" ist gestartet, um die Fahrradkompetenz über alle Altersgruppen hinweg zu verbessern. Im Rahmen der Initiative besuchen Großeltern Grundschulen, um Viertklässler bei der verpflichtenden Radfahrprüfung zu unterstützen. Die Veranstalter erhoffen sich dadurch nicht nur sicherere Straßen, sondern auch die Möglichkeit für ältere Mitbürger, ihre eigenen Fahrkünste aufzufrischen.
Das Projekt ist eine gemeinsame Aktion der örtlichen Polizei, des Rhein-Kreises Neuss, des Neusser Verkehrsvereins und der Schulbehörde des Kreises. Es läuft vom Beginn des neuen Schuljahres an bis zum Abschluss der Radfahrprüfung der diesjährigen Viertklässler.
Verkehrsexperten für Unfallprävention leiten die Trainingsstunden, darunter auch spezielle Sicherheitsseminare für Senioren zum Umgang mit Pedelecs. Angesichts der steigenden Zahl von Unfällen mit E-Bikes bei älteren Menschen rückt dieser Schwerpunkt zunehmend in den Fokus – schließlich gewinnen motorunterstützte Fahrräder immer mehr an Beliebtheit. Schulen mit den meisten engagierten Großeltern können sich um Geldpreise bewerben, die weitere Verkehrssicherheitsprojekte finanzieren sollen.
Um die Teilnahme zu fördern, gibt es Bonuspunkte, wenn die Großeltern die Übungsparcours gemeinsam mit den Kindern absolvieren. Die besten Klassen des Kreises werden zusätzlich belohnt: Jeder Schüler dieser Gruppen erhält einen Preis.
Ziel der Initiative ist es, die Fahrradsicherheit zu stärken und gleichzeitig den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Durch die Einbindung der Großeltern in das schulische Training hoffen die Organisatoren, Unfälle zu verringern und ein lebenslanges Bewusstsein für sicheres Radfahren zu schaffen. Der Erfolg des Programms hängt dabei maßgeblich von der Zahl der Freiwilligen und dem Engagement der örtlichen Schulen ab.






