75 Jahre ASB NRW: Ein Fest für Solidarität und soziale Innovation
Der Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen (ASB NRW e.V.) hat am 15. März mit einer festlichen Veranstaltung im Düsseldorfer Kunstpalast sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem sozialen Bereich kamen zusammen, um die jahrzehntelangen Leistungen und Innovationen der Organisation in der Hilfearbeit zu würdigen.
Im Mittelpunkt der Feier stand das langjährige Engagement des ASB NRW im Bereich der sozialen Fürsorge – von der Ersten Hilfe über Rettungsdienste und Katastrophenhilfe bis hin zur Jugendförderung. Mit 5.400 hauptamtlichen Mitarbeitenden, 2.100 Ehrenamtlichen und einem Jahresumsatz von 250 Millionen Euro zählt die Organisation zu den zentralen Akteuren in den Notfall- und Versorgungssystemen der Region.
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hielt bei der Veranstaltung eine Rede und betonte die unverzichtbare Rolle von Hilfsorganisationen angesichts wachsender sozialer Herausforderungen. Sie lobte den Einsatz des ASB für das Gemeinwohl und die Krisenbewältigung.
Besondere Anerkennung erhielten zwei lokale Gliederungen: Der ASB Witten wurde für seine wegweisende Ausbildung in der psychosozialen Notfallversorgung ausgezeichnet. Der Kreisverband Ostwestfalen-Lippe erhielt hingegen Anerkennung für sein generationenübergreifendes Wohnprojekt, das HanseHaus Lemgo.
Dr. Katarina Barley, Präsidentin des ASB Deutschland, bezeichnete den ASB NRW als Vorreiter sozialer Innovation. Die Bundestagsabgeordnete und ASB-NRW-Vorsitzende Lisa-Kristin Kapteinat mahnte stabile politische Unterstützung an, um diese Arbeit nachhaltig zu sichern. Zudem wurde Anne Paweldyk für ihre 45-jährige Führungsarbeit innerhalb der Organisation geehrt.
Die Feierlichkeiten unterstrichen den anhaltenden Einfluss des ASB NRW in den Bereichen Rettungsdienste, soziale Betreuung und Gemeinschaftsprojekte. Während die Organisation in ihr nächstes Kapitel startet, bleibt ihr Fokus darauf gerichtet, sich neuen Herausforderungen anzupassen – stets im Einklang mit ihrem Kerngedanken von Solidarität und Unterstützung.






