Gefährliche Chemikalien-Reaktion löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Chemieunfall in Reinigungsfirma löst Großeinsatz aus
Ein chemischer Zwischenfall in einem Reinigungsunternehmen führte am Dienstag zu einem schnellen Einsatz der Rettungskräfte. Zwei Stoffe hatten sich versehentlich in einem Entsorgungsbehälter vermischt und eine Reaktion ausgelöst, bei der Rauch und ein starker, chlorähnlicher Geruch entstanden. Feuerwehreinheiten aus mehreren Wachen rückten an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Die Probleme begannen, als mindestens zwei verschiedene Chemikalien unbeabsichtigt in einem Behälter zusammenkamen. Die Reaktion erzeugte spürbare Hitze und setzte Rauch mit einem Geruch frei, der an Chlor erinnerte. Die Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits geräumt, bevor die Feuerwehr eintraf.
Feuerwehrkräfte aus Nord, Hasten, Lüdorf/Born und Lennep – sowohl Berufs- als auch Freiwillige Einheiten – folgten dem Einsatzbefehl. Die Freiwillige Feuerwehr Lennep leistete erste Unterstützung. Die Einsatzkräfte, ausgerüstet mit Atemschutzmasken und leichter Schutzkleidung, brachten den Behälter vom Gelände weg.
Nach etwa zweieinhalb Stunden wurde kein weiterer Temperaturanstieg mehr registriert. Der Behälter wurde gekühlt, um eine gefährliche Überhitzung zu verhindern. Die Behörden bestätigten, dass er nun sicher entsorgt wird.
Der Vorfall konnte ohne weitere Komplikationen eingedämmt werden. Die Rettungsteams sicherten den Behälter und brachten ihn weg. Die ordnungsgemäße Entsorgung wird folgen, um künftige Risiken auszuschließen.






