Fusion der Metall-Arbeitgeberverbände stärkt Bergische Industrie
Zwei Arbeitgeberverbände der deutschen Metallindustrie haben sich zur Fusion entschieden. Der Beschluss wurde am Dienstag vom Arbeitgeberverband der Metallindustrie Wuppertal und Niederberg e.V. und dem Arbeitgeberverband Solingen e.V. gefasst. Beide Mitgliederversammlungen stimmten einstimmig für den Zusammenschluss.
Die neue Organisation wird unter dem Namen „Bergischer Arbeitgeberverband der Metallindustrie e.V.“ firmieren. In gemeinsamen Aktivitäten tritt sie zudem als „Bergischer Metall-Arbeitgeberverband“ auf. Die Fusion soll rückwirkend zum 31. Dezember 2023 in Kraft treten.
Der fusionierte Verband vertritt künftig über 100 tarifgebundene Mitgliedsunternehmen. Ziel ist es, diese in arbeits- und sozialpolitischen Fragen noch zielgerichteter und effektiver zu beraten. Durch den Zusammenschluss soll sich auch die fachliche Unterstützung für die Betriebe verbessern.
Mit der Fusion wollen die Arbeitgeber ihre Position stärken und in Verhandlungen mit Gewerkschaften und politischen Entscheidungsträgern mehr Gewicht erlangen. Der einheitliche Verband bietet seinen Mitgliedern verbesserte Rahmenbedingungen und eine stärkere Vertretung in Gesprächen mit Gewerkschaften und Politik. Der Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Metallindustrie im Bergischen Land.






