Fulda feiert gelebte Ökumene beim Hessentag mit Tausenden Gläubigen
Lukas HartmannFulda feiert gelebte Ökumene beim Hessentag mit Tausenden Gläubigen
Über 6.000 Gläubige versammelten sich am Fuldaer Domplatz zur feierlichen ökumenischen Eröffnungsandacht. Unter dem Motto „Ein Herz und eine Seele“ begann ein Tag voller gemeinsamer Feiern und Aktivitäten. Die Teilnehmer nahmen an verschiedenen Stationen des Kirchenprogramms teil, bevor sich das Tagesgeschehen weiter entfaltete.
Bischöfin Dr. Beate Hofmann und Bischof Dr. Michael Gerber starteten ihren Rundgang über den Hessentag in Fuldas Innenstadt. Ihr erster Halt galt dem Caritas-Projekt „Brot und Wein“ im Domgarten, wo sie sich mit der Arbeit der Initiative auseinandersetzten.
Anschließend besuchten die beiden „antonius: gemeinsam Mensch“, wo sie beim Verkauf von Startkarten für das Fuldaer Entenrennen halfen. Danach führten sie ihr Weg in die St.-Severus-Kirche, die unter dem Motto „Herzenszeit“ einen ruhigen Raum zur Besinnung bot.
Später erlebten sie im Stadtpfarrkirche die Aufführung „Königin der Herzen“. Die Kirche war für den Hessentag in eine „Hessentags-Kirche“ verwandelt worden – mit Licht-, Ton- und Videoinstallationen. Der Rundgang endete auf der „Himmlischen Bühne“ in Fuldas Flusswiesen, wo unter dem Motto „Herzklang“ Musik und kulturelle Darbietungen stattfanden.
Der gesamte Tag stand im Zeichen von Begegnung, Dialog und gelebter Ökumene, wie es bereits im Eröffnungsgottesdienst angeklungen war. Tausende Menschen kamen zusammen, um zu beten, nachzudenken und kulturelle Erlebnisse zu teilen. Der Rundgang der Bischöfe durch das Festgelände unterstrich den Geist der Einheit und des gemeinsamen Glaubens. Den Abschluss bildete ein Fest aus Musik und Gemeinschaft in Fuldas Flusswiesen.






