Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel ehrt Einsatzkräfte und plant neues Zentrum
Ida MüllerFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel ehrt Einsatzkräfte und plant neues Zentrum
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Die Verantwortlichen würdigten das Engagement der Einsatzkräfte, die im vergangenen Jahr 365 Notrufeinsätze bewältigten und dabei über 2.100 Stunden an Aus- und Weiterbildungen absolvierten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zudem die Pläne für ein neues Einsatzzentrum sowie Bemühungen, weitere freiwillige Helferinnen und Helfer zu gewinnen.
Während der Versammlung dankte der stellvertretende Wehrleiter, Mario Rosenkranz, dem Team für die geleistete Arbeit und informierte über den Stand des geplanten Einsatzzentrums. Auch Bürgermeisterin Sabine Noll richtete Worte an die Anwesenden, betonte die Verdienste der Feuerwehrleute und kündigte an, dass die notarielle Beurkundung des Grundstücks für die neue Wache bald erfolgen werde.
Markus Neuhaus, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, verwies in seiner Rede auf die wachsende Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes angesichts globaler Krisen. Er unterstrich die Notwendigkeit anhaltender politischer Unterstützung, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig zu sichern. Die rein ehrenamtlich arbeitende Wehr hob ihre Verpflichtung zu kontinuierlicher Ausbildung und Einsatzbereitschaft hervor.
Besonders gewürdigt wurden langjährige Mitglieder für ihr Engagement. Um Nachwuchs zu fördern, unterhält die Feuerwehr Jugend- und Kinderfeuerwehren, in denen junge Menschen spielerisch an die Aufgaben der Brandbekämpfung herangeführt werden. Ein zentrales Anliegen der Versammlung war die Betonung von Offenheit: Interessierte jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten oder Zeitbudgets finden bei der Feuerwehr eine passende Aufgabe.
Die Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel ist weiterhin vollständig auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen, die in umfangreichen Schulungen auf Einsätze vorbereitet werden. Mit den Fortschritten beim Neubau der Wache und laufenden Rekrutierungsinitiativen will die Wehr ihre hohen Standards halten. Entscheidend für den weiteren Erfolg werden dabei politische Rückendeckung und die Unterstützung der Bevölkerung sein.






